Silicon Photonics: Intel ersetzt Kupfer jetzt direkt durch Glas
Der Chiphersteller Intel hat endlich eine Technologie vorstellen können, an deren Entwicklung gut 16 Jahre gearbeitet wurde. Wie das Unternehmen mitteilte, können ab sofort die neuen Silicon Photonics-Netzwerkverbindungen gekauft werden.
Letztlich konnte Intel bei der Technologie seine Stärke ausspielen, dass bei dem Konzern Halbleiter-Technologien sowohl entwickelt als auch produziert werden. Doch bis nun tatsächlich die ersten Produkte auf den Markt kamen, verging dann doch ziemlich viel Zeit. Bereits vor sechs Jahren hatte Intel erstmals öffentlich darüber gesprochen, an der fraglichen Technik zu arbeiten.
Den Entwicklern bei Intel ist es hier gelungen, integrierte Schaltkreise und optische Datenübertragungen auf neue Weise zu kombinieren. Gänzlich neu ist das Prinzip im Grunde nicht. Intel schafft es aber, die Laser-Dioden, mit denen Signale ins Glasfaserkabel geschickt werden, direkt im normalen Lithographie-Prozess der Silizium-Verarbeitung zu einem Chip mit in den Schaltkreis einzubauen.
Dadurch ist es nun möglich, Netzwerktechnik zu bauen, bei der die Daten ohne Umwege aus dem Verarbeitungs-Kern eines Rechners direkt ins Glas geschickt werden. Das bringt anfangs erst einmal keine grundsätzliche Steigerung der Übertragungsraten mit sich, hat aber doch diverse andere Vorteile. Zum einen lassen sich mit der vollen Bandbreite wesentlich weitere Entfernungen überbrücken als mit klassischen Netzwerkverbindungen über Kupferkabel. Und im Vergleich zu anderen optischen Übertragungstechnologien ist Intels Silicon Photonics-Technik durch die integrierten Produktionsverfahren billiger und benötigt weniger Energie.
Die neuen Silicon Photonics-Verbindungen haben schon seit einigen Monaten sehr erfolgreiche Testläufe bei Partnern bestritten, teilte Intel auf seiner Entwicklerkonferenz IDF mit. Geliefert wird die Technologie erst einmal mit Übertragungsraten von 100 Gigabit pro Sekunde, bei der nächsten Generation sollen es dann 400 Gigabit pro Sekunde sein. Das Unternehmen bietet Silicon Photonics in Form von Netzwerkkabeln an, mit denen direkt die bisherigen Kupferstrecken ersetzt werden können und die kompatibel zu den vorhandenen Netzwerk-Interfaces sind. Gemeinsam mit Hardware-Partnern arbeitet man aber auch an einer direkten Integration in Netzwerksysteme und Server. Ob und wann die Technologie auch im normalen Handel zu haben sein wird, ist bisher noch unklar.
Letztlich konnte Intel bei der Technologie seine Stärke ausspielen, dass bei dem Konzern Halbleiter-Technologien sowohl entwickelt als auch produziert werden. Doch bis nun tatsächlich die ersten Produkte auf den Markt kamen, verging dann doch ziemlich viel Zeit. Bereits vor sechs Jahren hatte Intel erstmals öffentlich darüber gesprochen, an der fraglichen Technik zu arbeiten.
Den Entwicklern bei Intel ist es hier gelungen, integrierte Schaltkreise und optische Datenübertragungen auf neue Weise zu kombinieren. Gänzlich neu ist das Prinzip im Grunde nicht. Intel schafft es aber, die Laser-Dioden, mit denen Signale ins Glasfaserkabel geschickt werden, direkt im normalen Lithographie-Prozess der Silizium-Verarbeitung zu einem Chip mit in den Schaltkreis einzubauen.
Dadurch ist es nun möglich, Netzwerktechnik zu bauen, bei der die Daten ohne Umwege aus dem Verarbeitungs-Kern eines Rechners direkt ins Glas geschickt werden. Das bringt anfangs erst einmal keine grundsätzliche Steigerung der Übertragungsraten mit sich, hat aber doch diverse andere Vorteile. Zum einen lassen sich mit der vollen Bandbreite wesentlich weitere Entfernungen überbrücken als mit klassischen Netzwerkverbindungen über Kupferkabel. Und im Vergleich zu anderen optischen Übertragungstechnologien ist Intels Silicon Photonics-Technik durch die integrierten Produktionsverfahren billiger und benötigt weniger Energie.
In Summe wird viel gespart
Die Einspar-Effekte summieren sich insbesondere in größeren Datenzentren zu spürbaren Beträgen. Hier wird in einigen Bereichen schlicht noch deshalb auf die klassischen Vernetzungen gesetzt, weil Glasfaser-Strecken, die auch nur etwas mehr Energie benötigen, bei tausenden Servern dann doch spürbare Mehrkosten beim Strombedarf für die Geräte-Versorgung und die Kühlung des Gesamtsystems mit sich bringen.Die neuen Silicon Photonics-Verbindungen haben schon seit einigen Monaten sehr erfolgreiche Testläufe bei Partnern bestritten, teilte Intel auf seiner Entwicklerkonferenz IDF mit. Geliefert wird die Technologie erst einmal mit Übertragungsraten von 100 Gigabit pro Sekunde, bei der nächsten Generation sollen es dann 400 Gigabit pro Sekunde sein. Das Unternehmen bietet Silicon Photonics in Form von Netzwerkkabeln an, mit denen direkt die bisherigen Kupferstrecken ersetzt werden können und die kompatibel zu den vorhandenen Netzwerk-Interfaces sind. Gemeinsam mit Hardware-Partnern arbeitet man aber auch an einer direkten Integration in Netzwerksysteme und Server. Ob und wann die Technologie auch im normalen Handel zu haben sein wird, ist bisher noch unklar.
Thema:
Intels Aktienkurs in Euro
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Videos zum Thema
- Geekom IT15: Leistungsstarker Mini-PC mit Intel-AI-Chip im Test
- Geekom XT13 Pro 2025 Edition: Leise Neuauflage des Mini-PC im Test
- Nvidia RTX 5060 unter der Lupe: Mit fünf Budget-CPUs im Härtetest
- MSI Stealth A18 AI+ & Stealth 18 HX AI: RTX 5000 trifft Intel und AMD
- Geekom GT1 Mega: Mini-PC im Benchmark- und Spiele-Test
Neue Intel-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- CATL schickt ersten serienreifen Natrium-Ionen-Speicher ins Rennen
- Peter Thiel: Papst arbeitet für Chinas Kommunisten, weil er KI kritisiert
- Galaxy Z Fold 8 & Co: Preise für neue Foldables & Smartwatches geleakt
- Genialer ExpressVPN-Deal: Premium-Schutz durch VPN ab 2,29 Euro
- Falle für GTA 6-Fans: Betrüger locken mit Early Access und VIP-Zugang
- Büro-Jobs sind tödlich: Krebsforschung warnt vor langem Sitzen
- Windows-Alternative: Microsofts geheimes KI-Betriebssystem geleakt
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen