Stromstöße aus dem Kopfhörer sollen Olympia-Gold bringen

Sport, Training, Halo Sport Bildquelle: Halo Neuroscience
Im Spitzensport kommen diverse legale und teils auch illegale Methoden zum Einsatz, um auch noch das letzte Stück Leistungssteigerung aus dem Körper herauszukitzeln. Die neueste Methode soll nun ein Kopfhörer sein, der mit leichten Stromstößen ins Gehirn für mehr Schnelligkeit sorgen soll.
Verkauft wird das entsprechende System von der Firma Halo Neuroscience. Das grundlegende Konzept dahinter soll ursprünglich für das US-Militär entwickelt worden sein, wo man bei Piloten und Scharfschützen angeblich Leistungssteigerungen von bis zu 50 Prozent erreichte. Unter dem Namen Halo Sport sollen nun auch Sportler in den Genuss der Technologie kommen.

Wie das US-Magazin CNet berichtet, setzen unter anderem auch Athleten aus dem Olympia-Team der USA auf das Verfahren, darunter der Sprinter Mike Rodgers. Dieser gehört unter anderem zur Staffel-Mannschaft, die im vergangenen Jahr über 4 x 100 Meter den Weltmeistertitel holte. Nun hofft Rodgers, dass ihm Halo hilft, noch einen Sekundenbruchteil schneller zu werden und so vielleicht den entscheidenden kleinen Teil mehr zu schaffen, der für olympisches Gold nötig ist.

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Der Kopfhörer verfügt am Bügel über eine Reihe von Noppen, in denen Sensoren untergebracht sind. Diese messen nach Darstellung des Herstellers, wann das motorische Zentrum des Gehirns elektrische Impulse an die Muskulatur sendet, um Bewegungen auszulösen. Diese Signale sollen durch kurze zusätzliche Stromstöße von außen verstärkt werden.

Während der Wettkämpfe werden wir allerdings niemanden sehen, der mit einem Halo-System auf der Bahn steht. Das soll auch nicht zwingend nötig sein. Denn die Impulse sollen während des Tranings die Bewegungsabläufe bereits weit genug optimieren, dass der Effekt dann längere Zeit anhält.

Ob die ganze Sache tatsächlich etwas bringt, ist unklar. Unabhängige Wissenschaftler verweisen darauf, dass es noch keine belastbaren Daten gibt. Überhaupt, so der Hirnforscher Ted Zanto von der University of California, San Francisco, seien Stimulationen des Nervensystems keine triviale Sache, die sich einfach so von einem Menschen auf den anderen übertragen ließen. Denn die Gehirne sind doch ziemlich komplexe Gebilde, die sich von Mensch zu Mensch stets etwas unterscheiden. Vielleicht genügt ja aber auch schlicht der Glaube an die Wirksamkeit, um die Athleten zu etwas besserer Leistung zu treiben. Sport, Training, Halo Sport Sport, Training, Halo Sport Halo Neuroscience
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