Kein Witz: 2,1 Mio. Kunden zahlen noch immer für AOL Dial-Up
Manche Dinge ändern sich nie, und manche nur sehr sehr langsam - außer in der Technologiebranche, da jagt eine Neuerung die nächste und nichts ist lange von Bestand. Nichts? Nicht ganz. Der AOL-Dial-Up-Service, ein Relikt aus den grauen Internetzeiten der 1990er, hält sich wacker.
Das schreiben zumindest US-Medien mit dem Verweis auf die jüngsten Quartalszahlen von AOL. Das Unternehmen hat demnach in den USA noch immer über 2,16 Millionen Kunden, die Dial-Up nutzen. Der Dial-Up-Service wurde einst als Einwahlmöglichkeit in das Internet eingerichtet. Hierzulande überschwemmte AOL die Nutzer mit den AOL-CDs, die die benötigte Software mitbrachten und ein paar Gratis-Stunden im World Wide Web offerierten. Nach den typischen Modem-Geräuschen mit ihrem Zischen und Plingen war man dann mit der unglaublichen Geschwindigkeit von 56 Kilobits pro Sekunde "drin". In den USA ist die durchschnittliche Internetgeschwindigkeit heute rund 200 Mal so hoch, im Durchschnitt bei 11,4 Megabits pro Sekunde.
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Allerdings muss man fairerweise dazu sagen, dass AOL in den letzten 20 Jahren einiges an dem Dienst geändert hat, beziehungsweise eine ganze Reihe an Zusatzdiensten wie Virus-Schutz oder Online-Speicherplatz hinzugefügt hat.
Aber keine Sorge. Der Rückgang ist deutlich spürbar. 2013 nutzten nur noch rund 2 Prozent der US-Haushalte AOL Dial-Up. Und vor gerade einmal fünf Jahren, 2010, hatte AOL noch knapp über fünf Millionen Dial-Up-Kunden, die jeden Monat für den Einwahlservice zahlten. Aktuell sind es aber immer noch im Schnitt rund 20 US-Dollar, die ein AOL-Kunde im Monat für den Service zahlt - und diese Zahl ist im Gegensatz zum Vorjahr noch gestiegen.
Übrigens: Laut der Schätzung von CNN Money wird sich AOLs Dial-Up noch bis 2019 halten können, wenn der aktuelle Nutzerschwund konstant bleibt.
Auf YouTube ansehenDial-Up als Synonym für Internetzugang
AOL Dial-Up scheint noch immer als Synonym für den Internetzugang in den Köpfen einiger Menschen zu sein. Von den über zwei Millionen Dial-Up-Kunden sind laut dem Geschäftsbericht nicht alle Bezahlkunden, einige nutzen auch die Gratis-Dienste von AOL. Das Problem dabei ist vor allem der Preis für das schnelle Internet. Laut einer Umfrage von 2009 konnten sich damals 32 Prozent der Dial-Up-Nutzer ein Upgrade schlichtweh nicht leisten. Andere hatten so alte Hardware und selten das Bedürfnis online zu gehen, dass sie mit dem AOL-Service rundum zufrieden waren.Allerdings muss man fairerweise dazu sagen, dass AOL in den letzten 20 Jahren einiges an dem Dienst geändert hat, beziehungsweise eine ganze Reihe an Zusatzdiensten wie Virus-Schutz oder Online-Speicherplatz hinzugefügt hat.
Aber keine Sorge. Der Rückgang ist deutlich spürbar. 2013 nutzten nur noch rund 2 Prozent der US-Haushalte AOL Dial-Up. Und vor gerade einmal fünf Jahren, 2010, hatte AOL noch knapp über fünf Millionen Dial-Up-Kunden, die jeden Monat für den Einwahlservice zahlten. Aktuell sind es aber immer noch im Schnitt rund 20 US-Dollar, die ein AOL-Kunde im Monat für den Service zahlt - und diese Zahl ist im Gegensatz zum Vorjahr noch gestiegen.
Übrigens: Laut der Schätzung von CNN Money wird sich AOLs Dial-Up noch bis 2019 halten können, wenn der aktuelle Nutzerschwund konstant bleibt.
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