Unerwartete Probleme: Sparsame LED-Ampeln schneien im Winter zu
Der Einsatz von LED-Lampen spart eine Menge Energie ein - besonders an Orten, wo sie quasi dauerhaft im Einsatz sind. Aber nicht immer ist ein Wechsel auf die neuere Technologie problemlos möglich, wie derzeit viele Autofahrer in Japan erleben müssen, nachdem die zuständigen Behörden begannen, die Ampeln umzurüsten.
Zugeschneite Ampel
Offenbar hatte niemand die Folgen einer Umstellung auf die stromsparenden Leuchtmittel vollständig durchdacht. Als aber der Winter in Japan Einzug hielt, tauchten die Probleme auf. Schneefall und kräftiger Wind sorgten dafür, dass die Ampeln immer mehr zuschneiten. Bisher war das kein Problem, da die Lampen in den Ampeln für ausreichend Wärmeentwicklung sorgten, damit die hängengebliebenen Flocken schnell wegtauten, berichtete die Nikkei-Zeitung. Inzwischen sind die verschneiten Ampeln im Straßenverkehr zu einem handfesten Sicherheits-Problem geworden, da immer wieder kaum noch auszumachen ist, welches Signal gerade angezeigt wird. In zwölf Präfekturen testen Polizisten nun verschiedene Möglichkeiten, wie das Problem kurzfristig zu umgehen ist. Von den Herstellern selbst gibt es bisher noch keine dauerhafte Lösung, mit der die Ampelanlagen nachgerüstet werden könnten - also gilt es erst einmal zu improvisieren.
Eine einheitliche Lösung scheint ohnehin nicht in Frage zu kommen, da die Menge und die Konsistenz des Schnees in den verschiedenen Regionen Japans variieren. Vorerst bleibt den Behörden immer wieder nur die Möglichkeit, bei ungünstiger Witterung regelmäßig Polizisten auf die Straße zu schicken, die manuell den Schnee von den Ampeln entfernen.
Energiebedarf von Leuchtmitteln
Versuche haben gezeigt, dass die Temperatur der Lampen in den Ampeln nach der Umrüstung tatsächlich sehr stark schwankt. Bei Signalanlagen mit herkömmlichen Lampen wurden an den Gehäusen teils Werte von bis zu 45 Grad gemessen, während die LED-Systeme unter gleichen Bedingungen lediglich auf 29 Grad kamen. Warum das Problem erst in diesem Jahr in größerem Ausmaß auffällt, ist unklar, denn schon im vergangenen Winter war fast die Hälfte der Ampeln auf LEDs umgerüstet.
Zugeschneite Ampel
Offenbar hatte niemand die Folgen einer Umstellung auf die stromsparenden Leuchtmittel vollständig durchdacht. Als aber der Winter in Japan Einzug hielt, tauchten die Probleme auf. Schneefall und kräftiger Wind sorgten dafür, dass die Ampeln immer mehr zuschneiten. Bisher war das kein Problem, da die Lampen in den Ampeln für ausreichend Wärmeentwicklung sorgten, damit die hängengebliebenen Flocken schnell wegtauten, berichtete die Nikkei-Zeitung. Inzwischen sind die verschneiten Ampeln im Straßenverkehr zu einem handfesten Sicherheits-Problem geworden, da immer wieder kaum noch auszumachen ist, welches Signal gerade angezeigt wird. In zwölf Präfekturen testen Polizisten nun verschiedene Möglichkeiten, wie das Problem kurzfristig zu umgehen ist. Von den Herstellern selbst gibt es bisher noch keine dauerhafte Lösung, mit der die Ampelanlagen nachgerüstet werden könnten - also gilt es erst einmal zu improvisieren.
Trial & Error in aller Eile
Ein Anbieter hat bereits transparente Halbkugeln geliefert, die vor die Signalfelder montiert werden können und auf denen der Schnee weniger Halt findet. Allerdings löst dies das Problem nicht vollständig, da das Licht zumindest im oberen Teil weiterhin verdeckt wird. Auch andere Verfahren werden getestet, wobei in der Eile aber zumeist nach dem Trial & Error-Prinzip verfahren wird.Eine einheitliche Lösung scheint ohnehin nicht in Frage zu kommen, da die Menge und die Konsistenz des Schnees in den verschiedenen Regionen Japans variieren. Vorerst bleibt den Behörden immer wieder nur die Möglichkeit, bei ungünstiger Witterung regelmäßig Polizisten auf die Straße zu schicken, die manuell den Schnee von den Ampeln entfernen.
Energiebedarf von Leuchtmitteln
Versuche haben gezeigt, dass die Temperatur der Lampen in den Ampeln nach der Umrüstung tatsächlich sehr stark schwankt. Bei Signalanlagen mit herkömmlichen Lampen wurden an den Gehäusen teils Werte von bis zu 45 Grad gemessen, während die LED-Systeme unter gleichen Bedingungen lediglich auf 29 Grad kamen. Warum das Problem erst in diesem Jahr in größerem Ausmaß auffällt, ist unklar, denn schon im vergangenen Winter war fast die Hälfte der Ampeln auf LEDs umgerüstet.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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