Gnome-Team geschockt: Groupon will ihren Namen okkupieren
Das Open Source-Projekt Gnome, das eine der verbreitetsten grafischen Benutzeroberflächen für Linux und Unix entwickelt, muss seinen Namen jetzt gegen Groupon verteidigen. Denn die Firma will die Marke für ein selbst entwickeltes Abrechnungs-System verwenden.
Gnome gibt es inzwischen seit 17 Jahren. Im Jahr 2006 erfolgte auch die offizielle Eintragung des Namens ins Markenregister der USA. Eine ganze Reihe von Linux-Distributionen setzte die Software schon als Standard-Desktop ein - darunter große Namen wie Suse, Red Hat, Fedora und Debian. Aber auch in zahlreiche andere Systeme wie Fernseher hielten die Technologien des Projektes schon Einzug.
Umso überraschter waren die Entwickler, als Groupon im Mai ein gleichnamiges Produkt auf den Markt brachte. Dieses beruht auf einem Tablet-artigen Gerät und der passenden Software, die kleinen Ladenbetreibern und Händlern alles zur Verfügung stellen soll, was sie für ihren Geschäftsbetrieb benötigen.
Wie das Gnome-Team nun ausführte, sei man doch sehr überrascht gewesen, dass Groupon einfach ihren Namen verwendet. An einen Zufall glaubt man nicht. "Es ist unvorstellbar für uns, dass Groupon mit seinen 2,5 Milliarden Dollar Jahresumsatz, einem eigenen Anwalts-Team und einem großen Entwickler-Stab nie von Gnome gehört oder unsere Markenregistrierung mit einer einfachen Suche gefunden haben soll", hieß es.
Man habe sich trotzdem erst einmal direkt an das Unternehmen gewandt und es aufgefordert, einen anderen Namen zu verwenden. Das sei aber abgelehnt worden. Doch nicht nur dies. Inzwischen hat Groupon auch verschiedene Schreibweisen des Namens ebenfalls als Marke registrieren lassen. Von dem Unternehmen gibt es zu der Sache bisher keine offizielle Stellungnahme. Denkbar ist allerdings, dass man versuchen wird, die Markenrechte für einen anderen Geschäftsbereich zu definieren - was möglich ist, wenn die Produkte weit genug von einander entfernt sind, um eine Verwechslungsgefahr auszuschließen.
Gnome will seine Marke nun aber auf jeden Fall vor Gericht verteidigen. Um allerdings rund zehn Markeneintragungen von Groupon anfechten zu können, werden erst einmal rund 80.000 Dollar für Gerichts- und Anwaltskosten benötigt, die man mit einer Spendenkampagne zusammenbekommen will.
Umso überraschter waren die Entwickler, als Groupon im Mai ein gleichnamiges Produkt auf den Markt brachte. Dieses beruht auf einem Tablet-artigen Gerät und der passenden Software, die kleinen Ladenbetreibern und Händlern alles zur Verfügung stellen soll, was sie für ihren Geschäftsbetrieb benötigen.
Wie das Gnome-Team nun ausführte, sei man doch sehr überrascht gewesen, dass Groupon einfach ihren Namen verwendet. An einen Zufall glaubt man nicht. "Es ist unvorstellbar für uns, dass Groupon mit seinen 2,5 Milliarden Dollar Jahresumsatz, einem eigenen Anwalts-Team und einem großen Entwickler-Stab nie von Gnome gehört oder unsere Markenregistrierung mit einer einfachen Suche gefunden haben soll", hieß es.
Man habe sich trotzdem erst einmal direkt an das Unternehmen gewandt und es aufgefordert, einen anderen Namen zu verwenden. Das sei aber abgelehnt worden. Doch nicht nur dies. Inzwischen hat Groupon auch verschiedene Schreibweisen des Namens ebenfalls als Marke registrieren lassen. Von dem Unternehmen gibt es zu der Sache bisher keine offizielle Stellungnahme. Denkbar ist allerdings, dass man versuchen wird, die Markenrechte für einen anderen Geschäftsbereich zu definieren - was möglich ist, wenn die Produkte weit genug von einander entfernt sind, um eine Verwechslungsgefahr auszuschließen.
Gnome will seine Marke nun aber auf jeden Fall vor Gericht verteidigen. Um allerdings rund zehn Markeneintragungen von Groupon anfechten zu können, werden erst einmal rund 80.000 Dollar für Gerichts- und Anwaltskosten benötigt, die man mit einer Spendenkampagne zusammenbekommen will.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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