Microsoft: Veraltete Arbeits-Strukturen aufbrechen

Mitarbeiter, Büro, Indoor Bildquelle: idw-online.de
Der Software-Konzern Microsoft will gemeinsam mit mehreren Partnern eine Debatte über die Umgestaltung der Arbeitswelt vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft anstoßen.
Starre Büroarbeit soll flexiblen und mobilen Arbeitsverhältnissen weichen, traditionelle Hierarchien müssen sich auflösen und Unternehmen vielmehr wie ein Netzwerk arbeiten. Das sind die Kernpunkte des "Manifests für ein neues Arbeiten", das Microsoft heute zusammen mit dem Autor Markus Albers, dem Zeitmanagement-Coach Lothar Seiwert, dem Journalisten Richard Gutjahr und der Bloggerin Ninia Binias in Berlin präsentiert hat.

"Die Unternehmenskultur hält nicht mit dem digitalen Wandel Schritt. Wir brauchen in Deutschland eine Debatte zum neuen Arbeiten", erklärte Thorsten Hübschen, Leiter der Microsoft Office-Sparte die Initiative. "Seit 1989 sind wir mit unseren Office-Produkten Teil der Geschichte rund um tägliche Arbeitsprozesse und wissen heute: Das Arbeiten, so wie wir es uns vorstellen, ist noch nicht möglich. Wir fordern ein Recht auf Arbeit, so wie wir sie wollen."

Technologie sei es, die den Arbeitsplatz revolutioniert und gleichzeitig neue Möglichkeiten eröffnet, aber auch die viel diskutierte Work-Life-Balance in Gefahr bringt. Die durchgehende Digitalisierung des Privat- wie Berufslebens und nicht zuletzt der demografische Wandel würden dazu führen, dass Anwender die Richtung bestimmen, in die sich IT entwickelt.

Aber es gibt verschiedene Dinge, die hier bremsend wirken, so die Autoren des Manifests. Wissensarbeit finde heute noch immer vor allem am Schreibtisch statt, wo für kreative Elemente kaum Zeit bleibt. Starre Hierarchien behindern flexible Projektarbeit und die Infrastruktur hinkt in Deutschland noch den Möglichkeiten der Technik hinterher, hieß es.

Microsoft geht dabei mit eigenen Forderungen in die Diskussion. Wie etwa: Keine 9to5-Jobs, aber auch nicht solche, bei denen man die eigene Familie nicht zu Gesicht bekommt. Die Zusammenarbeit solle in virtuellen Teams an gemeinsamen Projekten erfolgen, egal in welcher Zeitzone man sich gerade aufhält. Außerdem sollen Beschäftigte nicht länger als nötig am Schreibtisch festgehalten werden, denn die so genannten Wissensarbeiter tragen ihre Werkzeug ohnehin in der Hosen- und Aktentasche mit sich. Mitarbeiter, Büro, Indoor Mitarbeiter, Büro, Indoor idw-online.de
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