Microsoft: Veraltete Arbeits-Strukturen aufbrechen

Der Software-Konzern Microsoft will gemeinsam mit mehreren Partnern eine Debatte über die Umgestaltung der Arbeitswelt vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft anstoßen. mehr... Mitarbeiter, Büro, Indoor Bildquelle: idw-online.de Mitarbeiter, Büro, Indoor Mitarbeiter, Büro, Indoor idw-online.de

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Ich hab mir den Text jetzt zweimal durchgelesen, und keine Veränderung der Arbeits-Praxis (Unternehmerseitig) herausglesen können . Was will Microsoft, einen 0to24 Job, oder besser einen 365to0to24 Job, klar heute sind alle vernetzt da kann ja in der "Freizeit" ruhig ein Bisschen weitergearbeitet werden, und wen man seinen Blick hebt, den Spiegel betrachtet, sieht man seine Familie ja auch, manchmal? Ein klares Nein zur dieser Strategie des "JEDERZEIT" Arbeitssklaven, der Mensch hat nicht nur Anspruch auf geregelte Arbeitszeiten, sie sind absolut notwendig, um die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit zu erhalten. Nein eine Wegwerfgesellschaft die ausgebrannte Arbeiter/Angestellte wegwirft, wie Microsoft und CO., können wir uns nicht leisten noch sollten wir es auch nur in Betracht ziehen! Dieses Antisoziale und Menschenfeindliche Arbeitsbild sollte Abgestraft und geächtet werden!
 
@Kribs: Das wird sicher auch der Grund sein, dass Microsoft auch 2014 wieder Arbeitgeber des Jahres ist...und sich dort selbst heute niemand beschwert...
 
@AbendSchreck: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Microsoft-Deutschland-soll-gegen-Arbeitsrecht-verstossen-2044764.html
 
@Kribs: Ich kann deine Kritik leider nicht ganz nachvollziehen. Egal wo ich bisher gearbeitet habe, ob im Schichtbetrieb oder in der geregelten Arbeitszeit, immer gab es Termine dich ich aufgrund der Arbeit nicht wahrnehmen konnte. Frühsicht ist zu früh und Spätschicht ist zu spät. Nachtschicht war für mich noch die beste Arbeitszeit. Seit ich "geregelte" Arbeitszeiten habe, arbeite ich von 8 - 18 Uhr, womit der komplette Tag hinüber ist. Bei solch einem flexiblen Model, wäre der Vorteil, dass ich mal am Mittwoch morgen etwas einkaufen gehen kann, weil ich am Sonntag evtl. etwas gearbeitet habe. Wo ist da das Problem? Ich finde es sogar produktiver! Wie oft sitzt man vor seinem PC und hat gerade andere Sachen im Kopf als die Arbeit. Ist man da nun produktiver, als wenn man dann nach Hause gehen könnte und dafür mal am Abend etwas von zu Hause aus arbeitet, während Frau und Kind im Bett sind? Das Problem wird eher der Neidfaktor sein. Es wird leider öfter vorkommen, dass der eine Mitarbeiter denkt, er arbeite mehr als der andere. Ich fände das Model top, leider wird es in unserer Neidgesellschaft nicht durchführbar sein.
 
@b.marco: 10-Stunden-Tage? Du machst da was verkehrt...
 
@b.marco: Auch wenn ich im Grundsatz deine "Termin-Flexibilität" verstehe, wäre sie aber Arbeitgeberseitig eine Aushöhlung der Arbeitnehmerrechte. Den Letztlich bestimmt der Arbeitgeber die Flexibilität in deren Rahmen du deine Termine verschieben kannst. Gut wenn es dir gefällt das die Arbeitszeiten ungeregelt und damit die Freizeiten genauso ungeregelt sind, kann sich jeder wie bei Microsoft geschehen, als SUB-Unternehmer anheuern lassen, und für wenig Geld viele Stunden in Heimarbeit verbringen. Gerade der Rechtliche Schutz von Arbeitnehmern, wird durch solche "Konzepte" Umgedreht, kein einklagbares Recht nach Arbeitnehmerrechten/Arbeitsschutz/Gleichbehandlung nur das recht immer wen nachgefragt Arbeiten zu "dürfen". Deshalb wehret den Anfängen (Blöder aber richtiger Spruch) bei >allen Firmen< die in Jahrzehnten erkämpfte Arbeitnehmerrechte, in die Tonne treten möchten!
 
Ich arbeite lieber an Ort und Stelle, habe kein Smartphone und das zu festen Zeiten, dann kann ich nämlich planen, hab meine Ruhe wenn ich Abends nach Hause gehe und mehr wird da garnicht erwartet. Andersherum wird nämlich ein Schuh draus, der auch schwer nach hinten losgehen kann.
Im übrigen ist das wunderbares Marketinggeschwätz für Facebook Hipster ohne Entscheidungsspielraum! Ihr wollt nämlich nicht wirklich amerikanische Arbeitsverhältnisse, und genau davon ist hier die Rede.
Flexibel sein heisst für mich, morgens mal 2h später kommen zu dürfen und an einem anderen tag wiederum etwas früher. Solange die Arbeit erledigt wird und man nicht in der Produktion arbeitet, sollte das eigentlich überall kein Problem sein.
 
@LivingLegend: Das merken die erst wenn irgend ein Börsenheini Ihren Rentenfond geplündert hat!
 
Zitat: denn die so genannten Wissensarbeiter tragen ihre Werkzeug ohnehin in der Hosen- und Aktentasche mit sich. >>> den will ich sehen der seine Briefe auf dem Handy schreibt oder den ganzen Tag seine Aktentasche mit Laptop dabei hat.
 
@wydan: Kennst du nicht? Also unsere Mitarbeiter aus der Konstruktion haben immer einen Rucksack mit PC und 22" Monitor dabei, um mit ProE auch unterwegs zu zeichnen^^
 
Und natürlich müssen laut den Vorstellungen von MS dazu die Akten- und Hosentaschen Geräte mit Windows laufen, damit sie ohne Probleme in das bereits bestehende Netzwerk integriert werden können, und der Mitarbeiter an seinem Schreibtisch auch seine unterwegs angefangene Arbeit fortsetzen kann. MS merkt wohl langsam, dass der mobile Zug ein wenig zu schnell fährt für einen Dinosaurier.
 
Ich kann da nur zustimmen. Dieser starre 8-9 Stunden Tag ist eigentlich unsinnig. An manchen Tagen wäre man halt schon um 14 Uhr durch und sitzt dann unsinnig die Zeit ab. Und an manchen Tagen ginge es halt auch etwas länger.

Nur wird man es halt nur schwer durchsetzen können. Denn dann kommt in den meisten Branchen die Neid-Debatte auf.

Denn wenn Büromenschen einfach gehen können, wenn sie mit der täglichen Arbeit fertig sind, können dies z.B. Verkäufer, Schichtarbeiter am Band, oder Arbeiter im Handwerk nicht.

Diese müssen die normale Arbeitszeit weiterhin ausfüllen.
 
@andi1983: Und dann sind da ja auch noch Kunden, die gerne wissen wollen, wann sie denn mit Hilfe bei einem Problem rechnen können oder auch nur wann Produkt X denn endlich geliefert wird.
 
@torweh: Dem steht die flexible Arbeitszeit aber in keinster Weise entgegen. Man muss dabei lediglich beachten, dass der gesamte Support-Zeitraum abgedeckt ist, dann funktioniert das meiner Erfahrung nach sehr gut (selbst fast 10 Jahre so praktiziert). Und was die Fertigstellung von Features angeht, so ist die geregelte Arbeitszeit das Unwichtigste. Da braucht man einen guten Prozess und der lebt selten von starren Arbeitszeiten.
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