Amazon öffnet US-Warehouses für Besichtigungen
Amazon startet in den USA ein Programm, um der Öffentlichkeit zu zeigen, wie es hinter den Kulissen des Versandriesens läuft. Einige Amazon Warehouses (Warenlager) öffnen sich daher für regelmäßig angebotene Betriebsführungen.
Und das obwohl Amazon wie Geekwire schreibt "bekanntermaßen Vertraulichkeit schätzt". Trotz der Bedachtheit auf den internen Kodex nichts öffentlich zu machen, was in dem Betrieb vorgeht, starten vorerst sechs große Verteilerzentren mit den jeweils zweimal in der Woche angebotenen Rundgängen. Eine Tour wird dann jeweils in rund 60 Minuten einen Überblick geben, was alles und wie schnell nach dem Bestellungsklick im Internet passiert, bis die Ware Amazon verlässt.
Im vergangenen Jahr sorgten immer wieder Geschichten über den Umgang mit den Mitarbeitern für Furore. So berichtete die British Broadcasting Corporation (BBC) von den ansteigenden Krankheitsraten auch im Hinblick auf seelische Probleme, hervorgerufen durch den Leistungsdruck in den Logistikzentren. Die BBC brachte danach einen Stein ins Rollen, den man nun mit ein wenig Öffentlichkeitsarbeit wieder ins rechte Licht zu rücken versucht.
In Deutschland, wo Amazon ebenfalls die Verbesserung der Aussenwirkung in Sachen Mitarbeiterverantwortlichkeit nötigt hätte, werden solche Führungen individuell geregelt. Da Werksbesichtigungen, Brauereirundgänge und Co. sich immer großer Beliebtheit erfreuen, bieten regionale Amazon-Zentren auch in Deutschland in Kooperation mit öffentlichen Bildungseinrichtungen teilweise Führungen an.
(via Geekwire)
"Come see the magic that happens after you click buy on Amazon"
Ein weiterer wichtiger Punkt ist natürlich auch, wie das Arbeitsklima bei Amazon ist. Denn ähnlich wie in Deutschland ist Amazon im Visier von Politik und Gewerkschaften. Die öffentlichen Begehungen der Betriebsstätten ist daher ein Teil der neuen Kampagnen, um das Aussenbild des Unternehmens zu verbessern.Im vergangenen Jahr sorgten immer wieder Geschichten über den Umgang mit den Mitarbeitern für Furore. So berichtete die British Broadcasting Corporation (BBC) von den ansteigenden Krankheitsraten auch im Hinblick auf seelische Probleme, hervorgerufen durch den Leistungsdruck in den Logistikzentren. Die BBC brachte danach einen Stein ins Rollen, den man nun mit ein wenig Öffentlichkeitsarbeit wieder ins rechte Licht zu rücken versucht.
In Deutschland, wo Amazon ebenfalls die Verbesserung der Aussenwirkung in Sachen Mitarbeiterverantwortlichkeit nötigt hätte, werden solche Führungen individuell geregelt. Da Werksbesichtigungen, Brauereirundgänge und Co. sich immer großer Beliebtheit erfreuen, bieten regionale Amazon-Zentren auch in Deutschland in Kooperation mit öffentlichen Bildungseinrichtungen teilweise Führungen an.
(via Geekwire)
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