CES 2014 Trend: Steuerung per Auge und Ultraschall
Für die Steuerung von Rechnern, Smartphones, Konsolen & Co. setzten wir meist auf bewährte Eingabegeräte. Auf der CES wird zu sehen sein, wie sich Entwickler die Zukunft der Interaktion vorstellen.
Tobii: Eye-Tracking als Gaming-Werkzeug
Dank Sensoren wie der Kinect von Microsoft ist das Steuern von Games mit Gesten schon in unserem Spiele-Alltag angekommen. Das Unternehmen Tobii will dafür sorgen, dass wir in Zukunft auch unsere Augen zum Zocken nutzen können - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die schwedische Firma hat sich jetzt mit den bekannten Peripherie-Experten von SteelSeries zusammengetan, um noch in diesem Jahr eine nutzerfreundliche Eye-Tracking-Lösung zu präsentieren.
Das Gerät soll aber nicht alle anderen Eingabegeräte ersetzen, sondern als Ergänzung funktionieren. So können beispielsweise mit einem Blick Kartenausschnitte ausgewählt werden, der Zoom erfolgt dann aber wieder per Mausrad. Als weiteres Beispiel führt Tobii an, dass in FIFA der Spieler, zu dem ein Pass gespielt werden soll, so einfach mit den Augen ausgewählt werden kann.
Schon bisher vertreibt Tobii unter dem Namen EyeX-Sensor eine Eye-Tracking-Sensorbar. Das neue Gerät, das in Zusammenarbeit mit SteelSeries erscheinen soll, wird auf diesen Vorgänger aufbauen. Unterstützt wird laut den Angaben des Herstellers neben dem PC möglicherweise auch die aktuelle Konsolen-Generation.
Elliptic Labs: Mit Ultraschall Handys steuern
Eine weitere recht innovative Steuerungsmöglichkeit will die Firma Elliptic Labs auf der CES demonstrieren. Das norwegische Unternehmen hat sich der Gestensteuerung verschrieben, die per Ultraschall-Messung funktioniert. Das Elliptic SDK soll Android und Windows Geräte fit für die berührungslose Interaktion machen.
Dabei setzt die Software-Lösung unter anderem voraus, dass die Geräte über ein sogenanntes "MEMS Mikrofon" verfügt, das über 20 kHz arbeitet. Das Prinzip, nach dem die Bewegungen erkannt werden, klingt dann ganz einfach: Schallwellen, die von den Lautsprechern erzeugt werden, werden von den Händen des Nutzers ins Mikrofon zurückgeworfen. Aus den gewonnenen Messwerten ist ein exakter Rückschluss auf die Bewegungen möglich.
Die Software kann dabei Bewegungen registrieren, die in einem Winkel von 180 Grad vor dem Bildschirm stattfinden. Außerdem sollen die Nutzer eigene Gesten erstellen können. Wie Elliptic CEO Laila Danielsen mitteilt, arbeitet man bereits mit mehreren Herstellern zusammen.
Die Funktionen sollen zunächst in Smartphones auftauchen. Später in diesem Jahr könnten auch Tablets und Smart-TVs mit der Schall-Steuerung ausgerüstet werden. In einem Demonstrations-Video zeigt sich die Idee bei der Steuerung eines Windows-8-Notebooks als durchaus praktisch.
Schluss mit reiner Toucherei
Die beiden beschriebenen Technologien sind Ausdruck eines Trends, der die CES und auch das Jahr 2014 mit prägen wird. Entwickler suchen nach immer neuen Methoden der Steuerung. Man darf gespannt sein, welche sich in diesem Jahr als wirklich innovativ und nützlich erweisen werden.
Dank Sensoren wie der Kinect von Microsoft ist das Steuern von Games mit Gesten schon in unserem Spiele-Alltag angekommen. Das Unternehmen Tobii will dafür sorgen, dass wir in Zukunft auch unsere Augen zum Zocken nutzen können - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die schwedische Firma hat sich jetzt mit den bekannten Peripherie-Experten von SteelSeries zusammengetan, um noch in diesem Jahr eine nutzerfreundliche Eye-Tracking-Lösung zu präsentieren.
Das Gerät soll aber nicht alle anderen Eingabegeräte ersetzen, sondern als Ergänzung funktionieren. So können beispielsweise mit einem Blick Kartenausschnitte ausgewählt werden, der Zoom erfolgt dann aber wieder per Mausrad. Als weiteres Beispiel führt Tobii an, dass in FIFA der Spieler, zu dem ein Pass gespielt werden soll, so einfach mit den Augen ausgewählt werden kann.
Schon bisher vertreibt Tobii unter dem Namen EyeX-Sensor eine Eye-Tracking-Sensorbar. Das neue Gerät, das in Zusammenarbeit mit SteelSeries erscheinen soll, wird auf diesen Vorgänger aufbauen. Unterstützt wird laut den Angaben des Herstellers neben dem PC möglicherweise auch die aktuelle Konsolen-Generation.
Elliptic Labs: Mit Ultraschall Handys steuern
Eine weitere recht innovative Steuerungsmöglichkeit will die Firma Elliptic Labs auf der CES demonstrieren. Das norwegische Unternehmen hat sich der Gestensteuerung verschrieben, die per Ultraschall-Messung funktioniert. Das Elliptic SDK soll Android und Windows Geräte fit für die berührungslose Interaktion machen.
Dabei setzt die Software-Lösung unter anderem voraus, dass die Geräte über ein sogenanntes "MEMS Mikrofon" verfügt, das über 20 kHz arbeitet. Das Prinzip, nach dem die Bewegungen erkannt werden, klingt dann ganz einfach: Schallwellen, die von den Lautsprechern erzeugt werden, werden von den Händen des Nutzers ins Mikrofon zurückgeworfen. Aus den gewonnenen Messwerten ist ein exakter Rückschluss auf die Bewegungen möglich.
Die Software kann dabei Bewegungen registrieren, die in einem Winkel von 180 Grad vor dem Bildschirm stattfinden. Außerdem sollen die Nutzer eigene Gesten erstellen können. Wie Elliptic CEO Laila Danielsen mitteilt, arbeitet man bereits mit mehreren Herstellern zusammen.
Die Funktionen sollen zunächst in Smartphones auftauchen. Später in diesem Jahr könnten auch Tablets und Smart-TVs mit der Schall-Steuerung ausgerüstet werden. In einem Demonstrations-Video zeigt sich die Idee bei der Steuerung eines Windows-8-Notebooks als durchaus praktisch.
Schluss mit reiner Toucherei
Die beiden beschriebenen Technologien sind Ausdruck eines Trends, der die CES und auch das Jahr 2014 mit prägen wird. Entwickler suchen nach immer neuen Methoden der Steuerung. Man darf gespannt sein, welche sich in diesem Jahr als wirklich innovativ und nützlich erweisen werden.
Thema:
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