Analyst: Markt für alte Smartphones "explodiert"
Der Markt für gebrauchte Smartphones steht vor dem Kollaps, prognostizieren die Marktforscher von Sanford C. Bernstein. In den kommenden fünf Jahren dürfte sich das Angebot von Gebrauchtgeräten demnach verfünffachen.
Während derzeit rund 53 Millionen Second-Hand-Smartphones im Angebot seien, müsse man bis 2018 von 257 Millionen ausgehen, sagt Bernstein-Analyst Toni Sacconaghi laut Forbes. Es sei daher eine "Explosion" zu erwarten.
Während derzeit der Verkauf von gebrauchten Smartphones nur etwa zwei Prozent des Gesamtumsatzes in der Gerätesparte ausmache, sei für 2018 ein wesentlich deutlicher "Kannibalismus-Effekt" vorherzusehen, der etwa acht Prozent betragen dürfe, so Sacconaghi. Als besonders wertstabil würden sich iPhones erweisen, da zum einen Apple-Fans jedes neue Produkt haben wollten und zum anderen vielen Menschen das nötige Geld für die begehrten Apple-Geräte fehle.
Seiner Analyse nach verkaufen sich andere gebrauchte Spitzenmodelle wie die Geräte der Galaxy-Reihe deutlich schlechter, also quasi unter Preis. Für die Smartphone-Hersteller positiv sei zu verzeichnen, dass immer mehr der sogenannten Trade-In-Programme auch bedeuten, dass es dem Verbraucher leichter gemacht wird, sein "veraltetes" Smartphone in kürzeren Abständen gegen ein aktuelles Gerät einzutauschen. Die Gebraucht-Geräte gehen übrigens im Normalfall in den Export Richtung Schwellenländer wie China oder Südamerika.
Laut Forbes soll auch Apple ein eigenes Tausch-Programm über seine Apple Stores vorbereiten, um den Geschäftszweig in die eigene Hand zu nehmen. Bisher arbeitet Cupertino für den Ankauf von Altgeräten im Rahmen eines Recycling-Programms mit Fremdfirmen zusammen. In Deutschland hat zuletzt Vodafone ein Ankaufprogramm für gebrauchte Smartphones aufgelegt.
Während derzeit der Verkauf von gebrauchten Smartphones nur etwa zwei Prozent des Gesamtumsatzes in der Gerätesparte ausmache, sei für 2018 ein wesentlich deutlicher "Kannibalismus-Effekt" vorherzusehen, der etwa acht Prozent betragen dürfe, so Sacconaghi. Als besonders wertstabil würden sich iPhones erweisen, da zum einen Apple-Fans jedes neue Produkt haben wollten und zum anderen vielen Menschen das nötige Geld für die begehrten Apple-Geräte fehle.
Seiner Analyse nach verkaufen sich andere gebrauchte Spitzenmodelle wie die Geräte der Galaxy-Reihe deutlich schlechter, also quasi unter Preis. Für die Smartphone-Hersteller positiv sei zu verzeichnen, dass immer mehr der sogenannten Trade-In-Programme auch bedeuten, dass es dem Verbraucher leichter gemacht wird, sein "veraltetes" Smartphone in kürzeren Abständen gegen ein aktuelles Gerät einzutauschen. Die Gebraucht-Geräte gehen übrigens im Normalfall in den Export Richtung Schwellenländer wie China oder Südamerika.
Laut Forbes soll auch Apple ein eigenes Tausch-Programm über seine Apple Stores vorbereiten, um den Geschäftszweig in die eigene Hand zu nehmen. Bisher arbeitet Cupertino für den Ankauf von Altgeräten im Rahmen eines Recycling-Programms mit Fremdfirmen zusammen. In Deutschland hat zuletzt Vodafone ein Ankaufprogramm für gebrauchte Smartphones aufgelegt.
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