Raumstation ISS stellt von Windows XP auf Linux um
Die von den Astronauten an Bord der Internationalen Raumstation ISS genutzten Notebooks laufen ab sofort nicht mehr mit Windows XP, sondern mit der Linux-Variante Debian. Dies teilte die für ihre Wartung zuständige United Space Alliance mit.
Wie ExtremeTech meldet, hat die United Space Alliance in Kooperation mit der NASA "dutzende Laptops", die sich an Bord der ISS befinden, kürzlich auf Linux umgestellt. Man habe für wichtige Funktionen von dem veralteten Windows XP auf Debian 6 umgestellt, weil man ein "Betriebssystem braucht, das stabil und zuverlässig ist".
Offenbar verbleibt nach der jüngsten Umstellung kein System mehr an Bord der ISS, auf dem noch Windows im Einsatz ist. Die nun umgestellten Notebooks ergänzen zahlreiche weitere Rechner, auf denen bereits seit längerer Zeit Linux-Varianten wie Red Hat und Scientific Linux verwendet werden.
Nach Angaben der United Space Alliance ging es bei der Umstellung neben dem Wunsch nach maximaler Zuverlässigkeit auch darum, ein Betriebssystem zu verwenden, das ganz nach Bedarf mit Updates, Patches und anderen Anpassungen versehen werden kann. Man wolle die Kontrolle über die Software der Geräte vollständig "im eigenen Hause" haben, hieß es.
Nebenbei sind die Linux-Laptops auch besser gegen Viren und andere Gefahren geschützt. Im Jahr 2008 hatte ein russischer Kosmonaut Probleme verursacht, weil er ein Notebook mit Windows XP an Bord der Raumstation brachte, der mit dem Wurm Gammima infiziert war. Dieser breitete sich schnell auch auf andere Notebooks auf der ISS aus.
Die nun migrierten Geräte sind Teil des sogenannten OpsLAN, in dessen Rahmen die Raumfahrer tägliche Aktivitäten wie etwa die Überwachung von wissenschaftlichen Experimenten oder die Lagerhaltung vornehmen. Dazu kamen bisher Windows-Anwendungen zum Einsatz, die nun offenbar für Linux neugeschrieben wurden. Um die Astronauten mit der Verwendung des freien Betriebssystems vertraut zu machen, erhalten sie Schulungen mit Unterstützung der Linux Foundation.
Offenbar verbleibt nach der jüngsten Umstellung kein System mehr an Bord der ISS, auf dem noch Windows im Einsatz ist. Die nun umgestellten Notebooks ergänzen zahlreiche weitere Rechner, auf denen bereits seit längerer Zeit Linux-Varianten wie Red Hat und Scientific Linux verwendet werden.
Nach Angaben der United Space Alliance ging es bei der Umstellung neben dem Wunsch nach maximaler Zuverlässigkeit auch darum, ein Betriebssystem zu verwenden, das ganz nach Bedarf mit Updates, Patches und anderen Anpassungen versehen werden kann. Man wolle die Kontrolle über die Software der Geräte vollständig "im eigenen Hause" haben, hieß es.
Nebenbei sind die Linux-Laptops auch besser gegen Viren und andere Gefahren geschützt. Im Jahr 2008 hatte ein russischer Kosmonaut Probleme verursacht, weil er ein Notebook mit Windows XP an Bord der Raumstation brachte, der mit dem Wurm Gammima infiziert war. Dieser breitete sich schnell auch auf andere Notebooks auf der ISS aus.
Die nun migrierten Geräte sind Teil des sogenannten OpsLAN, in dessen Rahmen die Raumfahrer tägliche Aktivitäten wie etwa die Überwachung von wissenschaftlichen Experimenten oder die Lagerhaltung vornehmen. Dazu kamen bisher Windows-Anwendungen zum Einsatz, die nun offenbar für Linux neugeschrieben wurden. Um die Astronauten mit der Verwendung des freien Betriebssystems vertraut zu machen, erhalten sie Schulungen mit Unterstützung der Linux Foundation.
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