Chromebooks: Erwartungen werden klar enttäuscht

Google, Chromebook, Pixel, Chromebook Pixel Bildquelle: Google
Google Chromebooks sollten mit neuem Konzept nun endlich richtig durchstarten - allerdings lässt der Erfolg in der Praxis wohl noch auf sich warten. Das geht aus aktuellen Statistiken von NetMarketShare hervor.
Die Notebooks mit Googles Chrome OS sind darauf konzipiert, komplett online mit Cloud-Anwendungen zu arbeiten. Entsprechend müssten sich nennenswerte Verkaufszahlen auch in den Daten zur Web-Nutzung niederschlagen. Das tun sie aber derzeit noch nicht. Nur etwa zwei Hundertstel Prozent macht das System bei der Verteilung zwischen den Betriebssystemen aus, berichtete das US-Magazin ZDNet.

Entsprechend taucht Chrome OS in den veröffentlichten Statistiken weiterhin nur unter der Kategorie "Andere" auf. Das dürfte nicht gerade den Erwartungen entsprechen, die nicht nur Google in das neue Konzept der Chromebooks gesteckt hatte. Auch Branchenbeobachter hatten prognostiziert, dass die Systeme inzwischen zu einem ernsthaften Konkurrenten für Microsoft herangewachsen sind.

Die ersten Chromebooks hatten ohnehin eher Nischen-Charakter. Immerhin versuchte Google hier ein völlig neues Konzept zu etablieren: Die Notebooks sollten nicht mehr mit lokalen Anwendungen arbeiten. Die Benutzeroberfläche sollte quasi nur noch aus dem Browser bestehen, in dem dann verschiedene Online-Applikationen laufen. Weltweit beschränkten sich die Verkaufszahlen so erst einmal nur auf einige tausend Geräte.

Das sollte sich nun ändern, als ein neues Konzept vorlag und mehrere große Hersteller wie Hewlett-Packard und Lenovo mit in die Produktklasse einstiegen. Angesichts dessen, dass lokal kaum Ressourcen gebraucht werden, genügt den Rechnern eine minimale Hardware-Ausstattung. So brachte Samsung beispielsweise ein Chromebook für nur 249 Dollar auf den Markt. Und auch andere Modelle sind sehr preiswert zu haben.

Und es schien auch so, dass die Geräte nun endlich ein größeres Publikum erreichen. Immerhin schaffte es Samsung im letzten Jahr in den Amazon-Verkaufscharts nach ganz oben. Sollten sich tatsächlich größere Mengen verkauft haben, scheinen diese schnell wieder in den Schubladen verschwunden zu sein. Denn anders ließe sich der sehr geringe Anteil an den praktischen Nutzungsdaten kaum erklären.
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