Nach Misserfolg: ARD stellt die "tagesWEBschau" ein
Das Web-Format tagesWEBschau des öffentlich-rechtlichen Senderverbunds ARD wird Anfang Juni nach einjähriger Testphase eingestellt. Das an die junge Web-Generation gerichtete Nachrichtenformat habe zu niedrige Nutzerzahlen, heißt es.
Wie Meedia berichtet, wird die tagesWEBschau voraussichtlich am 4. Juni eingestellt, das Medienmagazin beruft sich dabei auf Informationen von Radio Bremen, wo man das Format entwickelt und auch betrieben hat. Damit dürfte das Aus für die "junge" Web-Ausgabe der Tagesschau nach genau einem Jahr kommen.
Die tagesWEBschau war allerdings ohnehin von Anfang an ein Experiment, mit dem die ARD eine jüngere (Internet-)Zielgruppe erreichen wollte. Die Sendung bietet in etwa drei bis vier Minuten eine für das digitale Medium angepasste Informations-Übersicht, zentral sind in der Berichterstattung natürlich all jene Themen, die die Netzgemeinde beschäftigen.
Das Experiment tagesWEBschau war zunächst für ein halbes Jahr angelegt, die ARD gewährte dem Web-Format allerdings nach Ablauf dieses Zeitraums eine Verlängerung. Eine dritte Chance wird sie aber nicht bekommen, laut Meedia wurde das Format bereits Mitte des Monats auf der ARD-Sitzung in Berlin abgesägt.
Laut Michael Glöckner, Pressesprecher von Radio Bremen, habe sich die Websendung zwar "gut entwickelt", dabei aber nicht die "vereinbarten Benchmarks" (lies: Zugriffe) erreicht. Wie hoch die Vorgaben aus der Führungsetage der ARD waren, wollte der Radio-Bremen-Vertreter nicht verraten. Glöckner ließ aber durchhören, dass die Erfassung der Nutzerzahlen nicht lückenlos war, da unter anderem Smartphone-Zugriffe nicht registriert worden sind.
Die "Digitale Garage", die Ideenwerkstatt von Radio Bremen, will die Erfahrungen, die man im Zuge der tagesWEBschau gesammelt hat, allerdings einsetzen, um andere "junge" Sendungen zu entwickeln. Diese sollen nächsten Herbst den ARD-Intendanten vorgelegt werden.
Die tagesWEBschau war allerdings ohnehin von Anfang an ein Experiment, mit dem die ARD eine jüngere (Internet-)Zielgruppe erreichen wollte. Die Sendung bietet in etwa drei bis vier Minuten eine für das digitale Medium angepasste Informations-Übersicht, zentral sind in der Berichterstattung natürlich all jene Themen, die die Netzgemeinde beschäftigen.
Das Experiment tagesWEBschau war zunächst für ein halbes Jahr angelegt, die ARD gewährte dem Web-Format allerdings nach Ablauf dieses Zeitraums eine Verlängerung. Eine dritte Chance wird sie aber nicht bekommen, laut Meedia wurde das Format bereits Mitte des Monats auf der ARD-Sitzung in Berlin abgesägt.
Laut Michael Glöckner, Pressesprecher von Radio Bremen, habe sich die Websendung zwar "gut entwickelt", dabei aber nicht die "vereinbarten Benchmarks" (lies: Zugriffe) erreicht. Wie hoch die Vorgaben aus der Führungsetage der ARD waren, wollte der Radio-Bremen-Vertreter nicht verraten. Glöckner ließ aber durchhören, dass die Erfassung der Nutzerzahlen nicht lückenlos war, da unter anderem Smartphone-Zugriffe nicht registriert worden sind.
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