Die Zeit der Netbooks ist endgültig Geschichte
Nach fünf Jahren ist mit diesem Jahreswechsel das Ende der Produktkategorie "Netbook" wohl endgültig gekommen. Die letzten größeren Anbieter haben die Produktion entsprechender Geräte jetzt eingestellt.
Sowohl bei Acer als auch bei Asus, das die kompakten Rechner mit seiner EeePC-Serie groß gemacht hatte, werden ab Beginn des Jahres 2013 keine Netbooks mehr vom Band laufen, berichtete die 'DigiTimes'. Angesichts dessen, dass Netbooks noch vor wenigen Jahren als die große Hoffnung der PC-Hersteller angesehen wurden, zeigt sich, wie schnelllebig der Markt weiterhin ist.
Noch im Jahr 2009 hatte das Marktforschungsunternehmen ABI Research eine Prognose herausgegeben, nach der im Jahr 2013 weltweit 139 Millionen Netbooks abgesetzt werden sollten. Ein Jahr später ging man immer noch davon aus, dass es 2015 immerhin 23 Hersteller geben wird, die das Segment maßgeblich prägen.
Inzwischen kann man aber wohl sagen, dass die Verkaufszahlen im neuen Jahr wohl kaum noch relevante Höhen erreichen werden. Denn mit dem Ausstieg von Asus und Acer stellen die letzten beiden größeren Produzenten die Herstellung von Netbooks ein. Andere wie Samsung, Hewlett-Packard oder Dell hatten sich schon vor einiger Zeit aus dem Bereich verabschiedet und setzen lieber auf Tablets, die seit der Vorstellung des ersten iPads von Apple ihren Siegeszug angetreten haben. Übrig blieben somit im Grunde nur noch einige kleinere asiatische Produzenten, die kleinere Märkte bedienen.
Allerdings versetzten nicht nur die Tablets dem Netbook-Markt den Todesstoß. Auch die Entwicklungen bei Notebooks sorgten hier in den letzten Jahren dafür, dass die Zielgruppe diese Geräteklasse zunehmend kleiner wurde. Denn für den Kauf eines Netbooks gab es im Wesentlichen zwei Gründe: Der geringe Preis und das niedrige Gewicht.
Beim Preis können inzwischen auch normale Notebooks der unteren Preisklassen mithalten, die dafür oft ein größeres Display, mehr Speicherplatz und bessere Prozessoren bieten. Und Kunden, denen es weniger auf den Preis denn auf leichte und hochportable Rechner ankommt, wandern zunehmend zu Ultrabooks ab die technisch ebenfalls in vielen Belangen überlegen sind.
Noch im Jahr 2009 hatte das Marktforschungsunternehmen ABI Research eine Prognose herausgegeben, nach der im Jahr 2013 weltweit 139 Millionen Netbooks abgesetzt werden sollten. Ein Jahr später ging man immer noch davon aus, dass es 2015 immerhin 23 Hersteller geben wird, die das Segment maßgeblich prägen.
Inzwischen kann man aber wohl sagen, dass die Verkaufszahlen im neuen Jahr wohl kaum noch relevante Höhen erreichen werden. Denn mit dem Ausstieg von Asus und Acer stellen die letzten beiden größeren Produzenten die Herstellung von Netbooks ein. Andere wie Samsung, Hewlett-Packard oder Dell hatten sich schon vor einiger Zeit aus dem Bereich verabschiedet und setzen lieber auf Tablets, die seit der Vorstellung des ersten iPads von Apple ihren Siegeszug angetreten haben. Übrig blieben somit im Grunde nur noch einige kleinere asiatische Produzenten, die kleinere Märkte bedienen.
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Christian Kahle
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