Scheidender Telekom-Chef will keine lahme Ente sein

Telekom, Deutsche Telekom, René Obermann Bildquelle: nrkbeta / Flickr
Der scheidende Telekom-Chef René Obermann lässt keinen Zweifel daran, dass sein Rücktritt, der kürzlich für das kommende Jahr angekündigt wurde, selbst gewählt ist. "Ich bin bis zur Staffelübergabe an meinen Nachfolger Timotheus Höttges für die Telekom-Führung verantwortlich. Entsprechend werden Sie mich auch nächstes Jahr dynamisch und engagiert erleben", sagte er im Interview mit dem Nachrichtenmagazin 'Focus' (heutige Ausgabe). Er wolle auch im neuen Jahr keine sogenannte lahme Ente ("lame duck") sein.

Zu angestoßenen Programmen wie den Milliarden-Investitionen in schnellere Breitband-Verbindungen im Festnetz, die noch viele Jahre laufen, sagte Obermann: "Ich kann gut damit umgehen, gemeinsam etwas aufzubauen und dann nur einen Teil der Früchte zu ernten."

Bezüglich der noch nicht abgeschlossenen Übernahme des US-amerikanischen Mobilfunkbetreibers Metro PCS durch die Tochter T-Mobile USA betonte der 49-Jährige: "Ich bin optimistisch, dass die Aktionäre von Metro PCS einem Übernahmeangebot bei unserer Hauptversammlung im ersten Vierteljahr in 2013 zustimmen werden."

Zu seinen Zukunftsplänen hielt sich Obermann bedeckt. Auf die Frage, ob er nicht doch zunächst einen Rückzug ins Privatleben mit seiner zweiten Ehefrau Maybrit Illner plane, reagierte er abweisend. "Dazu habe ich einfach zu viel Energie, arbeite zu gern und will mir das auch nicht abgewöhnen", erklärte er. Telekom, Deutsche Telekom, René Obermann Telekom, Deutsche Telekom, René Obermann nrkbeta / Flickr
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