Deutschlands IT-Wirtschaft hängt weltweit hinterher
Deutschlands digitale Wirtschaft kann bisher nicht mit der sonstigen wirtschaftlichen Positionen des Landes in der Welt mithalten. Im 15-Länder-Vergleich kam man jetzt lediglich auf den sechsten Platz.
Das geht aus einem Bericht hervor, den das Marktforschungsunternehmen TNS Infratest und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) heute auf dem Nationalen IT-Gipfel in Essen vorgestellt haben. Der Standort Deutschland erreichte bei der Bewertung der globalen Leistungsfähigkeit 53 von 100 möglichen Punkten und verbesserte sich damit um einen Platz im Vergleich zum Vorjahr.
Unangefochtener Spitzenreiter sind die USA mit 76 Punkten, gefolgt von Südkorea mit 64 Punkten auf Platz 2. Ab dem dritten Rang stellt sich das Feld dicht gedrängt auf. Zwischen dem drittplatzierten Japan und dem gemeinsam mit Frankreich neuntplatzierten China liegen lediglich sechs Punkte. China konnte im Jahr 2011 mit einem Plus von vier Punkten erstmals an die Mittelfeldgruppe anschließen.
"Deutschlands digitale Wirtschaft ist auf einem guten Weg, kann aber deutlich mehr", erklärte Tobias Weber, Projektleiter des Monitoring-Reports. "Vernetzung und Infrastruktur sind in Deutschland zwar gut entwickelt, jedoch wachsen die Unternehmen derzeit nicht ambitioniert genug." Deutschland sei allerdings nach Umsätzen die viertgrößte IT-Wirtschaft weltweit.
Allerdings wächst die digitale Wirtschaft im internationalen Vergleich zu langsam. Der Standort Deutschland verfügt über eine gut entwickelte technische Infrastruktur. "Die aktuelle Herausforderung an Wirtschaft und Politik ist es, schnelle Übertragungsraten bereitzustellen. Nur so können sich neue Anwendungen verbreiten und neue Geschäftsfelder entstehen. Geschwindigkeit ist Trumpf", kommentierte Sabine Graumann, Senior Director bei TNS Infratest. Bei der Nutzung gebe es Nachholbedarf, hieß es. Die Deutschen würden neue Technologien und Anwendungen im internationalen Vergleich eher langsam adaptieren.
Unangefochtener Spitzenreiter sind die USA mit 76 Punkten, gefolgt von Südkorea mit 64 Punkten auf Platz 2. Ab dem dritten Rang stellt sich das Feld dicht gedrängt auf. Zwischen dem drittplatzierten Japan und dem gemeinsam mit Frankreich neuntplatzierten China liegen lediglich sechs Punkte. China konnte im Jahr 2011 mit einem Plus von vier Punkten erstmals an die Mittelfeldgruppe anschließen.
"Deutschlands digitale Wirtschaft ist auf einem guten Weg, kann aber deutlich mehr", erklärte Tobias Weber, Projektleiter des Monitoring-Reports. "Vernetzung und Infrastruktur sind in Deutschland zwar gut entwickelt, jedoch wachsen die Unternehmen derzeit nicht ambitioniert genug." Deutschland sei allerdings nach Umsätzen die viertgrößte IT-Wirtschaft weltweit.
Allerdings wächst die digitale Wirtschaft im internationalen Vergleich zu langsam. Der Standort Deutschland verfügt über eine gut entwickelte technische Infrastruktur. "Die aktuelle Herausforderung an Wirtschaft und Politik ist es, schnelle Übertragungsraten bereitzustellen. Nur so können sich neue Anwendungen verbreiten und neue Geschäftsfelder entstehen. Geschwindigkeit ist Trumpf", kommentierte Sabine Graumann, Senior Director bei TNS Infratest. Bei der Nutzung gebe es Nachholbedarf, hieß es. Die Deutschen würden neue Technologien und Anwendungen im internationalen Vergleich eher langsam adaptieren.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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