Tegra 3-Erfolg lässt Nvidia Erwartungen übertreffen

SoC, System-on-Chip, Nvidia Tegra Bildquelle: Nvidia
Der Chiphersteller Nvidia, welcher vor allem für seine Grafikprozessoren bekannt ist, konnte dank der hauseigenen ARM-Prozessoren der Tegra-Reihe mit seinen jüngsten Geschäftszahlen erneut die Erwartungen der Börsianer übertreffen.
Das Unternehmen vermeldete einen Gewinn von 119 Millionen Dollar für das zweite Quartal 2012, was einen Gewinn von 19 Cent pro Aktie bedeutet. Zwar lag man damit unter den Ergebnissen des Vorjahreszeitraums, als man noch fast 152 Millionen Dollar Gewinn verzeichnen konnte, aber dennoch lief das letzte Quartal besser als von Marktbeobachtern erwartet.

Der Umsatz stieg im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres um 2,7 Prozent auf 1,04 Milliarden Dollar. Nvidia musste 14 Prozent für laufende Kosten ausgeben, weil man mehr in Forschung und Entwicklung investierte. Die guten Zahlen sorgten dafür, dass die ohnehin im Aufwind befindliche Nvidia-Aktie allein innerhalb weniger Stunden nach Bekanntgabe der jüngsten Ergebnisse um rund 5 Prozent zulegte.

Als Gründe für die positive Geschäftsentwicklung verwies Firmenchef Jen-Hsun Huang auf die große Nachfrage nach den Tegra 3-Prozessoren auf Basis der ARM-Architektur. Diese kommen unter anderem in Smartphones und Tablets zum Einsatz. So verbauen Google und ASUS sie im neuen Nexus 7 Tablet und Microsoft verwendet die Chips für sein im Oktober erwartetes Surface-Tablet mit Windows RT.

Auch der Vertrieb von Grafikprozessoren - Nvidias eigentliches Steckenpferd - trug maßgeblich zum Gewinn bei. So stieg der Umsatz mit Grafikchips für Desktop- und Notebook-PCs im zweiten Quartal 2012 um 15 Prozent auf gut 668 Millionen Dollar. Die Nachfrage bei Desktop-Chips sei "sehr stark", während der Umsatz mit Notebook-GPUs auf ein neues Rekordhoch stieg. Für die kommenden Monate rechnet Huang mit einem weiteren Anstieg der Marktanteile.

Insgesamt hat Nvidia damit zu kämpfen, die Nachfrage ausreichend zu bedienen. Probleme mit der Produktion im neuen 28-Nanometer-Prozess beim Vertragsfertiger TSMC sorgten dafür, dass man nicht so viele Chips liefern kann, wie nachgefragt werden. Auch im laufenden Quartal geht Nvidia davon aus, dass man einige Aufträge deshalb nicht erfüllen kann.

Für die kommende Zeit setzt Firmenchef Huang weiter auf die Tegra-Prozessoren als Erfolgsmotor. Die Investitionen im mobilen Bereich würden sich auszahlen, habe der Vertrieb der Tegra-Reihe ein Allzeithoch erreicht. Durch das Engagement bei Tablets und Smartphones sei man in den am schnellsten wachsenden Segmenten des Computing-Marktes bestens positioniert, so Huang. SoC, System-on-Chip, Nvidia Tegra SoC, System-on-Chip, Nvidia Tegra Nvidia
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