Nvidia: Optimus und Tegra treiben Umsatz hoch

Der Grafikchip-Hersteller Nvidia konnte den Rückgang seines Umsatzes aufhalten und kletterte im zweiten Geschäftsquartal wieder über die Milliarden-Dollar-Marke. Nach einem Zuwachs um 25,3 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres konnte das Unternehmen nun Einnahmen in Höhe von 1,02 Milliarden Dollar vorweisen.
Nachdem das Unternehmen Ende letzten Jahres eine gute Entwicklung durchmachte, hatte es im ersten Jahresviertel einen kleinen Rückschlag gegeben. Der Umsatz ging kurzzeitig zurück und lag bei 962 Millionen Dollar. Die allgemein positive Geschäftsentwicklung wirkt sich auch positiv auf den Gewinn des Konzerns aus. 151,6 Millionen Dollar standen zum Ende des letzten Quartals unter dem Strich.

Vor einem Jahr hatte Nvidia erst 47,6 Millionen Dollar ausgewiesen. Im ersten Quartal hatte das Unternehmen trotz des gesunkenen Umsatzes einen etwas höheren Gewinn von 165,7 Millionen Dollar verbucht. In der Differenz drückt sich wohl aus, dass man zuletzt dem Wachstum die Priorität gegenüber eine möglichst guten Gewinnmarge eingeräumt hat.

Profitiert hat Nvidia laut Firmenchef Jen-Hsun Huang vor allem von der hohen Nachfrage nach Notebooks. Hier verzeichnet das Unternehmen unter anderem eine starke Nachfrage nach Grafikchips. Aber auch für die Optimus-Technologie besteht hoher Bedarf. Diese sorgt dafür, dass die energiehungrigen, leistungsstarken Grafikchips nur dann zugeschaltet werden, wenn die genügsamere integrierte GPU die Anforderungen nicht mehr allein bewältigen kann. Dadurch ist es möglich, Notebooks bereitzustellen, die eine solide Grafikleistung erbringen, trotzdem aber im normalen Betrieb ausreichend lange Akkulaufzeiten vorweisen.

Neben dem traditionellen Geschäft mit GPUs für Computer verbucht Nvidia aber auch bei seiner Tegra-Linie für Smartphones und Tablets eine hohe Nachfrage. "Wir sind solide gewachsen", konnte Huang so abschließend über das Quartal urteilen Im aktuell laufenden Jahresviertel will das Unternehmen ein Umsatzwachstum zwischen 4 und6 Prozent erzielen. Die Gewinnmarge soll dabei auf etwa gleichem Niveau bleiben. Nvidia, Gpu Nvidia, Gpu
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