Online-Handel mit Militärausrüstung aufgeflogen

Recht, Politik & EU Ermittler des Zollfahndungsamtes Essen haben einen Online-Händler auffliegen lassen, der illegal militärische Ausrüstung vertrieb. Der 51-Jährige stammt aus Wetzlar. Wie die Behörde mitteilte, wurde bei dem Mann eine Hausdurchsuchung durchgeführt, da dieser unter anderem MG-Lafetten, Splitterschutzwesten und Gefechtshelme über das Internet verkaufte. Bei den Käufern handelte es sich offenbar vor allem um Sammler.

Bei der Razzia fanden die Zollbeamten allerdings deutlich mehr: So wurden fünf Gewehre, Leuchtspur- und Maschinengewehr-Munition und anderes sichergestellt. Einen Waffenschein oder eine Genehmigung für den Handel mit Waffen besaß der Mann den Angaben zufolge nicht.

Da der Händler auch ins Ausland verkaufte, droht ihm nun nicht nur eine Anklage wegen Verstößen gegen das Waffengesetz, sondern auch wegen einer Verletzung des Kriegswaffenkontrollgesetzes. Im Zuge weiterer Ermittlungen sollen die Handelsaktivitäten des Mannes nun im Detail offengelegt werden.
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