Intel will Rechner 2020 mit Gehirnsensoren steuern

Forschung & Wissenschaft Beim Chiphersteller Intel geht man davon aus, dass Computer etwa im Jahr 2020 nicht mehr nur per Maus oder Tastatur, sondern auch über Sensoren, die Gehirnströme messen, gesteuert werden können. Im Forschungszentrum des Konzerns in Pittsburgh arbeiten Wissenschaftler bereits intensiv an entsprechenden Technologien. Aber nicht nur Rechner, sondern auch Handys und Unterhaltungselektronik sollen Nutzer direkt mit ihren Gedanken ansteuern können.

Dies klingt heute zwar noch wie Science Fiction, Andrew Chien, Leiter des Bereichs Future Technologies Research bei den Intel Labs ist sich aber sicher, dass solche Methoden schon in gut zehn Jahren im Alltag Einzug halten. "Wenn man Menschen vor 20 Jahren gesagt hätte, dass sie ständig Computer mit sich herumtragen, hätten sie auch noch gesagt 'Das will ich nicht' und 'Das brauche ich nicht'", so Chien gegenüber der 'ComputerWorld'.

Heute sei dies ganz normal. "Es gibt zwar noch eine Menge zu tun, aber ich denke, entsprechende Chip-Implantate im menschlichen Gehirn liegen durchaus im Bereich des Möglichen", erklärte er weiter. Auch sein Kollege Dean Pomerleau zeigte sich überzeugt, dass die Nutzer es eines Tages Leid sein werden, ihre Geräte mit den Fingern bedienen zu müssen.

Der schwierigste Teil ihrer Forschung besteht allerdings weiterhin darin, Gehirnströme richtig zu interpretieren. Hier arbeiten die Intel-Entwickler zusammen mit Forschern der Carnegie Mellon University und der University of Pittsburgh an Lösungen. Man habe dabei bereits herausgefunden, wie sich die Blutzirkulation im Gehirn verändert, wenn Menschen an bestimmte Wörter oder Bilder denken.

Parallel geht es um die Entwicklung von Sensoren, die entweder direkt implantiert werden oder aber unauffällig genug für den Einsatz im Alltag sind. Immerhin will niemand mit Sensor-Helmen, wie sie heute bei der Messung von Hirnströmen in der Forschung zum Einsatz kommen, herumlaufen.
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