USA: Rumänischer Phisher muss Jahre ins Gefängnis

Recht, Politik & EU In den USA wurde ein Mann aus Rumänien wegen Phishing-Betrugs verurteilt. 50 Monate muss er nun eine Haftstrafe in einem Bundesgefängnis absitzen, weitere drei Jahre gilt eine Bewährungsfrist. Der 23-jährige Ovidiu-Ionut Nicola-Roman hat den Finanzinstituten einen Schaden von insgesamt 150.000 Dollar zugefügt, geht aus der Urteilsbegründung hervor. Er hatte sich selbst in zumindest einem Fall für schuldig bekannt. Erstmals verurteilte damit ein US-Gericht einen Ausländer wegen Phishing.

"Das Gericht hat damit auch die Möglichkeit zu zeigen, dass Kriminelle auch aus Übersee nicht straffrei ausgehen", so der zuständige Richter weiter. Nicola-Roman war aufgrund eines Auslieferungsersuchens im Januar 2008 gemeinsam mit 6 Komplizen von den rumänischen Behörden in die USA überstellt worden.

Die Sieben betrieben, so hieß es, ein gut organisiertes Phishing-Netz, über das sie ihren Opfern sensible Informationen entlockten. Bank- und Kreditkartendaten wurden anschließend genutzt, um Geld von fremden Konten abzuheben. Weiterhin wurden Einkäufe über fremde Kreditkarten getätigt.

In einem Fall wurden Nutzer per E-Mail informiert, dass ihre Bank derzeit wegen Wartungsarbeiten nicht online erreichbar ist. Um dies zu untermauern erfolgte zeitgleich ein Denial-of-Service-Angriff auf die Webseite der Bank. Die Anwender wurden aufgefordert, auf einer separaten Seite ihre Daten zu bestätigten, wenn ihre Konten nicht gelöscht werden sollen. Hier griffen die Täter die Informationen ab.
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