EU will Autos miteinander kommunizieren lassen

Recht, Politik & EU Die EU-Kommission will verstärkt Projekte fördern, mit denen Autos in die Lage versetzt werden, miteinander zu kommunizieren. Dadurch sollen zukünftig Staus und Unfälle auf den Straßen Europas besser vermieden werden können.

Moderne Kommunikations- und Sensor-Systeme können in der Steigerung der Verkehrssicherheit eine wichtige Rolle spielen. "Dafür ist es aber notwendig, schnell eine kritische Masse an entsprechend ausgestatteten Fahrzeugen zu erreichen", sagte die EU-Kommissarin für Telekommunikation Viviane Reding.


24 Prozent der Reisezeit mit dem Auto würde europaweit im Stau zugebracht, so Reding. Dies koste die EU-Wirtschaft bis 2010 etwa 80 Milliarden Euro. Eine schnellere Verbreitung stauvermeidender Systeme würde so zu gewaltigen Einsparungen führen.

Moderne Technologien sollen auch zur Vermeidung von Verkehrsunfällen beitragen. Allein 2006 seien auf Europas Straßen 42.000 Menschen gestorben, 1,6 Millionen wurden verletzt. Deswegen habe man auch Investitionen in diesen Bereich beschlossen, so Reding.

Nach Angaben der EU haben die Autohersteller mit dem neuen Beschluss grünes Licht erhalten, Systeme zum Datenaustausch zwischen mehreren Fahrzeugen in Neuwagen einzubauen. So könnten Sensoren in einem Auto beispielsweise Glätte auf einem Fahrbahnabschnitt erkennen und diese Information direkt an die nachfolgenden Wagen weitergeben.

Außerdem sollen Verkehrsleitsysteme ausgebaut werden, die bei einem entstehenden Stau sofort eine Reihe von Fahrzeugen auf alternative Routen umleiten und die Verkehrssituation so beruhigen. Die dafür nötigen Funkfrequenzen, die bisher nicht europaweit einheitlich waren, stehen nun zur Verfügung, hieß es.
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Erinnert mich an den neuen Knight-Rider Pilot-Film ^^ Da gabs auch Szenen wo KITT genau wusste ob Gegenverkehr kommt oder nicht, oder ob er ohne Gefahr einfach so über die Kreuzungen rasen kann :D
 
staus kann man auch mit technik nicht umgehen... wenn es vor einem kracht, kracht es halt und man steht im stau (und wenden ist nicht immer gegeben)... das mit dem sicherheitsaspekt finde ich einerseits sinnvoll (z.b.: kein spurwechsel möglich, wenn ein auto hinter dir auf der überholspur angebretter kommt) auf der anderen seite nicht wirkungsvoll: bei überhöhter geschwindigkeit wird der bremsweg auch nicht kleiner... und dazu kommt noch der "hack"-aspekt... wenn jemand z.b. die technik/elektronik des autos übernimmt, darf man sich gar nicht ausmalen, was dann so passieren könnte...
 
@klein-m: wenns natürlich direkt vor dir kracht dann haste n zonk, das ist klar, wenn der unfall aber schon 5 min alt ist, dann haste noch genug möglichkeiten von der Autobahn runter zu fahren oder frühzeitig ne alternative strecke zu suchen. find das insgesamt nicht unsinnig. Dass das Ganze entsprechend abgesichert werden muss, ist klar...
 
@linux: komplett unsinnig finde ich es nun auch nicht (siehe bsp. mit dem spurwechsel)... bei umleitunmgen ist es manchmal auch so eine sache, da die dann meistens gerammelt voll sind... vor allem, wenn man dabei durch ortschaften muss... ist ein elendig langes thema... ,-)
 
@klein-m: es gibt ja wenn man das system klug macht, mehr als eine Umleitung. und es wollen ja nicht alle zum gleichen ziel.. aber das zu realisieren dürfte nicht unsere aufgabe werden :)


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