Verschlüsselung soll Billig-Tintenpatronen ausmerzen

Hardware Mittlerweile dürften auch die meisten Otto Normalverbracher mitbekommen haben, dass die Druckerhersteller das große Geld nicht mit den Geräten selbst, sondern der dazugehörigen Tinte machen. Dementsprechend rigoros geht man schließlich auch gegen die Anbieter von Billig-Tintenpatronen vor. Ein Unternehmen namens Cryptography Research Inc. (CRI) will den Druckerherstellern nun die Möglichkeit geben, sich ein für alle Mal vom Problem der Billiganbieter zu befreien. Wie der Name der Firma schon vermuten lässt, setzt man dabei auf Verschlüsselungstechnologie. CRI will einen Chip anbieten, der dafür sorgt, dass bestimmte Drucker ausschließlich mit bestimmten Tintentanks betrieben werden können.

Mit Hilfe einer Verschlüsselung will man den Wiederbefüllern und Nachbauern möglichst keine Chance mehr lassen. Die Idee selbst ist nicht neu, CRI will jedoch erstmals ein unüberwindbares System anbieten. Unter anderem soll es nicht möglich sein, den Chip zu kopieren. Außerdem soll er in großen Mengen günstig herzustellen sein.

Um das System vor Umgehungsversuchen zu schützen, generiert der Chip für jede mit ihm kombinerte Tintenpatrone einen eigenen Code, so dass man bei jeder neuen Patrone erneut mit der Hack-Arbeit beginnen müsste. CRI nutzt dieses Konzept bereits bei seinen Verschlüsselungschips für Pay-TV-Empfänger. Bald soll der gleiche Ansatz auch für Blu-ray Discs angeboten werden.
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