"1-Item-Angebote": Blizzard geht endlich gegen Auktionshaus-Spam vor

Blizzard, Mmorpg, World of Warcraft, Wow, Leeroy Jenkins Bildquelle: Blizzard
Mit der aktuellen Erweiterung Battle for Azeroth hat Blizzard auch wieder einige Mechaniken an dem Spiel angepasst, die man seit der Veröffent­lichung nicht verändert hatte. Jetzt kündigt sich eine neue Anpassung an, die das Leben von Aktionshaus-Nutzern leichter machen könnte: Es wird sehr viel teurer 1-Item-Angebote einzustellen.

World of Warcraft bekommt endlich etwas gegen Auktionsspammer

Blizzard setzt auch bei seiner aktuellen Erweiterung für World of Warcraft natürlich weiter darauf, dass Spieler über ein Auktionshaus gefundene Gegenstände, aber vor allem Handwerksmaterialien handeln können. Ein großes Problem, das dabei schon seit dem Start existiert: Will man Materialien kaufen, muss man sich wegen des unflexiblen Interface meist durch Seiten voller 1-Item-Angebote klicken, um die entsprechende Menge zusam­men­zu­be­kom­men. Der Grund: Viele Spieler setzen darauf in Einzeleinheiten zu handeln, anstatt mehrere zu­sam­men­zu­fas­sen. Das Problem scheint sich so zugespitzt zu haben, dass die Entwickler jetzt aktiv werden.


So wurden laut Buffed in der letzten Nacht im Zuge eines Hotfix-Patches die Gebühren im Auktionshaus für Einzelverkäufe von bestimmten "Tradeskill"-Gütern deutlich angepasst. Mit dem Serverneustart werden damit die Gebühren für solche 1-Item-Angebote um 20 Prozent erhöht. "Eine Sache die uns besondere Probleme bereitet, ist die große Menge von Handwerksmaterialien, die einzeln verkauft werden. Einige Addons machen das Einstellen solcher Mengen sehr einfach, wodurch dutzende - wenn nicht hunderte - Seiten mit Auktionen für einen einzigen Gegenstand entstehen", so der Community Manager Rhelanyah zu den Hintergründen.

World of WarCraft: Battle for AzerothWorld of WarCraft: Battle for AzerothWorld of WarCraft: Battle for AzerothWorld of WarCraft: Battle for Azeroth
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Blizzard wollte es laut Rhelanyah eben vermeiden, auf "starre Lösungen wie Beschränkungen der von Spielern einstellbaren Angebote oder eine höhere Minimalzahl" zu setzen. Der Konzern liefert folgendes Beispiel, um seinen neuen Ansatz zu erläutern: "Bei einem Startpreis von 10 g pro Stück steigt die Gebühr somit um 2 g pro Stapel. Im Fall von einem Stapel mit 200 Leinen beträgt der Sofortkaufpreis 2000 g und die neue Gebühr beträgt 2 g und 1 s. Im Falle der 200 einzelnen Stapel sorgt die neue Gebühr von zusätzlich 2 g pro Stapel für eine Gesamtgebühr von 402 g."

Alles nur vorübergehend

Wie Community Manager Rhelanyah ausführt, wird die neue Vorgehensweise vermutlich aber nicht lange Bestand haben, sondern mehr als zwischenzeitige Lösung betrachtet. Aktuell arbeiten die Entwickler an einer kompletten Runderneuerung des Auktionshauses, die mit einem "zukünftigen Patch" erscheinen soll. "Bei dieser Änderung handelt es sich vermutlich um eine vorübergehende Maßnahme, da wir planen, das Standardauktionshaus in Zukunft umfassend zu verbessern", so Rhelanyah. Blizzard, Mmorpg, World of Warcraft, Wow, Leeroy Jenkins Blizzard, Mmorpg, World of Warcraft, Wow, Leeroy Jenkins Blizzard
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