Schlagabtausch die Dritte: Telekom und United Internet verbünden sich

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In den letzten Tagen hatte die Telekom, Telefonica und United Internet für eine hitzige öffentliche Diskussion um die Zukunft des Internets in Deutschland gesorgt. Jetzt signalisiert zumindest die Telekom und United Internet die Absicht, beim Ausbau von Netzen in Zukunft zusammenzu­arbeiten.
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Kommt jetzt das Zusammenraufen?

Das Hin und Her der Pressemitteilungen und Interviews der Chefs großer deutscher Mobilfunk- und Internetanbieter in den letzten Tagen kann man auf jeden Fall als echten Schlagabtausch bezeichnen. Jetzt scheinen sich zwei der Streithähne vorerst darauf verständigt zu haben, zumindest bei der Lösung der Probleme im Glasfaserausbau in Zukunft zu kooperieren. "Wir sagen gerne unsere Beteiligung zu", so United-Internet-Chef Ralph Dommermuth am Dienstag in einer Telefonkonferenz mit Journalisten.

Zuvor hatte Telekom-Chef Tim Höttges dem United-Internet-Chef im Interview mit der Funke-Mediengruppe sozusagen die Hand gereicht. Höttges hatte Dommermuth verbindlich angeboten, dass man in einem Gemeinschaftsprojekt fünf Millionen Haushalte an das Breitbandnetz anschließen könne. Mit der Formulierung "1&1 soll beweisen, dass sie bereit sind, in Infrastruktur zu investieren" hatte Höttges den Ball dann wieder zu Dommermuth zurückgespielt.

United Internet steigt ein

Die Antwort des United-Internet-Chefs auf dieses Angebot fiel dann laut heise wiederum sehr klar aus: "Wir sind genau wie Herr Höttges der Meinung, dass es gut ist für unser Unternehmen, aber auch für die Menschen in Deutschland, wenn die beiden größten Anbieter ihre Kräfte bündeln." Laut Dommermuth stehe man bereits in direktem Kontakt und habe über viele Punkte Einigkeit erzielt.

Dabei zeichnet sich bereits ab, dass die Kosten für das mögliche Gemeinschaftsprojekt wohl einen der größten Stolpersteine darstellen dürften. Telekom-Chef Höttges hatte in seinem Interview die Vorstellung formuliert, dass sich die Konzerne die Kosten teilen. United-Internet-Chef Dommermuth sieht wegen der wesentlich größeren Marktmacht und Kundenbasis der Telekom nur 25 Prozent der Kosten bei seinem Unternehmen.

Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
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