Von wegen von gestern: Neue Retro-Amiga-Mainboards produziert
Selbst wer die Hochzeit des Amiga nach seinem Start vor 33 Jahren nicht live miterlebt hat, dürfte trotzdem den Namen mit echter Computer-Kultur verbinden. Ein besonders enthusiastischer Fan der alten Heimrechner hat jetzt eines der wichtigsten Bauteile fast in der Original-Form neu aufgelegt.
Frische Mainboards für...
...den Amiga 4000 Rev B
Wie heise in seinem Bericht schreibt, hatte der Amiga-Enthusiast und Bastler Paul Rezendes im März eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform gofundme gestartet - das Ziel: Das PCB des Amiga 4000 (Rev B) komplett neu auflegen. Jetzt kann Rezendes Vollzug vermelden: Nachdem er für sein Projekt ein entsprechendes Board für die stückweise Nachkonstruktion auseinandergenommen hatte, stehen die entsprechenden Layoutdateien und Bestückungslisten jetzt zum Nachproduzieren in einem Github-Repository bereit. Bald sollen auch die Gerberdateien folgen, also die Layoutdaten für die Leiterplatten.
Wie Rezendes anmerkt, habe er beim Reverse Engineering des Boards feststellen müssen, dass einige Leiterbahnen sehr unglücklich geführt worden waren. Nach seiner Meinung sei die Produktion des Boards mit sechs Lagen sehr viel einfacher zu bewältigen - besonders interessant sei dies für alle, die das Board modifiziert nachbauen wollen. Rezendes wird seine Boards nach eigener Aussage am 5. August entgegennehmen und dann weitere ausführliche Einblicke gewähren.
Amiga ist überhaupt nicht totzukriegen
Die ständige Verfügbarkeit von immer schnelleren und vermeintlich besseren Bauteilen könnte einen fast vergessen machen, dass Rechner bei guter Pflege sehr lang ihren Dienst tun können. Rund um den Kult Computer Amiga ist auch 33 Jahre nach der Vorstellung des ersten Modells eine Fangemeinde aktiv, die es sich zum Auftrag macht, dass alternde Elektrolytkondensatoren und andere schwächelnde Komponenten nicht das Ende für ihre Sammlerstücke bedeuten. Neben Einzelbauteilen werden nach aufwendigem Reverse Engineering jetzt auch wieder ganze Mainboards produziert.
Frische Mainboards für...
...den Amiga 4000 Rev B
Wie heise in seinem Bericht schreibt, hatte der Amiga-Enthusiast und Bastler Paul Rezendes im März eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform gofundme gestartet - das Ziel: Das PCB des Amiga 4000 (Rev B) komplett neu auflegen. Jetzt kann Rezendes Vollzug vermelden: Nachdem er für sein Projekt ein entsprechendes Board für die stückweise Nachkonstruktion auseinandergenommen hatte, stehen die entsprechenden Layoutdateien und Bestückungslisten jetzt zum Nachproduzieren in einem Github-Repository bereit. Bald sollen auch die Gerberdateien folgen, also die Layoutdaten für die Leiterplatten.
Wie Rezendes anmerkt, habe er beim Reverse Engineering des Boards feststellen müssen, dass einige Leiterbahnen sehr unglücklich geführt worden waren. Nach seiner Meinung sei die Produktion des Boards mit sechs Lagen sehr viel einfacher zu bewältigen - besonders interessant sei dies für alle, die das Board modifiziert nachbauen wollen. Rezendes wird seine Boards nach eigener Aussage am 5. August entgegennehmen und dann weitere ausführliche Einblicke gewähren.
Einfacher Einblick
heise hat in seinem Bericht zu den neuen Amiga-Mainboards auch auf eine Webseite aufmerksam gemacht, die Fans mit technischem Verständnis durchaus interessieren könnte. Die Seite Amiga PCB Explorer stellt Layouts und Bestückungslisten von neun Amiga-Mainboards dar und soll vor allem bei der Reparatur Hilfe leisten. Da nach dem Anklicken der einzelnen Pins verbundene Komponenten und Leiterbahnen angezeigt werden, eignet sich das Tool aber auch sehr gut, um einfach mal die genaue Struktur der Mainboards zu erforschen.
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