Corning zeigt Gorilla Glass 6:
Es hält vor allem mehr Stürze aus
Der Spezialglas-Hersteller Corning hat jetzt die sechste Version seines Gorilla Glass vorgestellt. Wieder einmal habe man die Belastbarkeit des Materials weiter verbessern können, so der Hersteller. Doch im Alltag der meisten Smartphone-Nutzer dürfte das nur bedingt entscheidende Vorteile mit sich bringen.
Corning spricht bei seinem neuen Produkt davon, dass dieses zweimal besser als der Vorgänger Gorilla Glass 5 sei, wenn es darum geht, Stürze auszuhalten. Ein Smartphone-Display, das mit der neuen Version ausgestattet ist, soll so in einer standardisierten Test-Umgebung 15 Abstürze aus einem Meter Höhe immer auf die gleiche Stelle aushalten.
Grundsätzlich sei Gorilla Glass 6 deutlich unempfindlicher gegenüber den Kräften, die bei solchen Stürzen auftreten, so dass Geräte auch aus größerer Höhe herunterfallen können, ohne Schaden zu nehmen. Wichtiger sei aber, dass die Entwickler bei Corning es hinbekommen haben, dass es häufigere Stürze aushält, erklärte John Bayne, Geschäftsführer des Unternehmens.
Seitens des Unternehmens widersprach man bei der Vorstellung des neuen Produkts auch Annahmen, dass die neuen, fast randlosen Designs bei Smartphones eine höhere Glas-Festigkeit erfordern würden. In der Praxis würden sich diese Modelle aber als wesentlich stabiler erweisen. Das liegt daran, die Einfassungen heutzutage meist zuerst brechen und dann für Schwachstellen am Glas sorgen. Bei den neuen Designs könne aber das stabile Glas selbst vieles auffangen und durch seine abgerundeten Seiten sinnvoll ableiten.
Siehe auch: Gorilla Glass SR+ soll es endlich mit Saphirglas aufnehmen
Grundsätzlich sei Gorilla Glass 6 deutlich unempfindlicher gegenüber den Kräften, die bei solchen Stürzen auftreten, so dass Geräte auch aus größerer Höhe herunterfallen können, ohne Schaden zu nehmen. Wichtiger sei aber, dass die Entwickler bei Corning es hinbekommen haben, dass es häufigere Stürze aushält, erklärte John Bayne, Geschäftsführer des Unternehmens.
Randlose Smartphones tendenziell stabiler
Das neue Glas bringt somit Nutzern etwas, die beim Umgang mit ihren Geräten etas grobmotorisch veranlagt sind. Weniger Vorteile haben jene, die im Allgemeinen eher sorglos mit ihren Mobiltelefonen umgehen und diese beispielsweise zusammen mit Schlüsseln in eine Tasche stecken. Denn die Widerstandskraft gegen Kratzer konnte man bei Corning diesmal nicht verbessern.Seitens des Unternehmens widersprach man bei der Vorstellung des neuen Produkts auch Annahmen, dass die neuen, fast randlosen Designs bei Smartphones eine höhere Glas-Festigkeit erfordern würden. In der Praxis würden sich diese Modelle aber als wesentlich stabiler erweisen. Das liegt daran, die Einfassungen heutzutage meist zuerst brechen und dann für Schwachstellen am Glas sorgen. Bei den neuen Designs könne aber das stabile Glas selbst vieles auffangen und durch seine abgerundeten Seiten sinnvoll ableiten.
Siehe auch: Gorilla Glass SR+ soll es endlich mit Saphirglas aufnehmen
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Christian Kahle
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