Safer Dating: Tinder verschlüsselt jetzt endlich Fotos
Anfang des Jahres machte die Meldung die Runde, dass es Sicherheitsprobleme bei der Dating-App Tinder gibt. Nun startet der Dienst endlich die Verschlüsselung von Fotos und verbessert damit die Sicherheit der Nutzer.
Hintergrund ist eine Schwachstelle im Tinder-Netzwerk, die es Nutzern im gleichen WLAN-Netzwerk erlaubte auch Bilder anderer Nutzer einzusehen. Da diese natürlich häufig eher pikanter Natur sind, ist das Fehlen einer Verschlüsselung quasi eine Einladung zum Missbrauch der Bilder, bis hin zu Erpressungsversuchen. Nun wurde dieses Sicherheitsproblem gefixt.
Egal ob mit iOS oder Android: Tinder soll jetzt sicherer sein
Alle Fotos, die zwischen den Servern von Tinder und den Apps hin- und hergesendet werden, werden jetzt verschlüsselt. Die Änderungen wurden demnach bereits ab Februar umgesetzt, nachdem ein Angriff auf Fotos von Tinder-Nutzern öffentlich bekannt wurde. An die Öffentlichkeit ist das Unternehmen mit den Änderungen bisher noch nicht getreten, da man erst noch ein zweites Sicherheitsproblem beseitigen wollte. Dabei geht es um die so genannten Swipes, mit denen man von Nutzer zu Nutzer auf dem Smartphone weiterwischen kann. Auch diese werden jetzt extra gesichert.
Sicherheitsforscher hatten entdeckt, dass man einen Nutzer allein über die Größe der versendeten Datenpakete ausspähen konnte. Hacker konnten einsehen, ob jemand nach links oder rechts swipte. Obwohl diese Daten verschlüsselt waren, hatte jede Antwort eine andere Dateigröße - so war es einfach zu sagen, welche Aktionen von den Nutzern wie bewertet wurden. Für den Datenschutz war das natürlich katastrophal.
Bei derzeit über 25 Millionen Matches täglich weltweit laut dem Betreiber war diese Änderung auch wirklich schon lange überfällig. Über 50 Millionen Nutzer sind weltweit bei Tinder registriert.
Siehe auch:
Egal ob mit iOS oder Android: Tinder soll jetzt sicherer sein
Neue Sicherheitsvorkehrungen
Das geht aus einem Bericht von CNet hervor. Demnach hat die Muttergesellschaft des Dating-App-Anbieters in einem Brief an die US-Regierung bestätigt, dass man alle nötigen Vorkehrungen getroffen hat, um Zugriffe von unbefugten Nutzern zu sperren.Alle Fotos, die zwischen den Servern von Tinder und den Apps hin- und hergesendet werden, werden jetzt verschlüsselt. Die Änderungen wurden demnach bereits ab Februar umgesetzt, nachdem ein Angriff auf Fotos von Tinder-Nutzern öffentlich bekannt wurde. An die Öffentlichkeit ist das Unternehmen mit den Änderungen bisher noch nicht getreten, da man erst noch ein zweites Sicherheitsproblem beseitigen wollte. Dabei geht es um die so genannten Swipes, mit denen man von Nutzer zu Nutzer auf dem Smartphone weiterwischen kann. Auch diese werden jetzt extra gesichert.
Sicherheitsforscher hatten entdeckt, dass man einen Nutzer allein über die Größe der versendeten Datenpakete ausspähen konnte. Hacker konnten einsehen, ob jemand nach links oder rechts swipte. Obwohl diese Daten verschlüsselt waren, hatte jede Antwort eine andere Dateigröße - so war es einfach zu sagen, welche Aktionen von den Nutzern wie bewertet wurden. Für den Datenschutz war das natürlich katastrophal.
Bei derzeit über 25 Millionen Matches täglich weltweit laut dem Betreiber war diese Änderung auch wirklich schon lange überfällig. Über 50 Millionen Nutzer sind weltweit bei Tinder registriert.
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