Apple plant ein Werbenetzwerk in Kooperation mit Snap und Pinterest
Viele IT-Konzerne erwirtschaften einen großen Teil ihres Umsatzes heutzutage über Werbung, die den Nutzern auch auf dem eigenen Smartphone angezeigt wird. Nachdem der iPhone-Hersteller Apple sich im Jahr 2010 nicht auf dem Anzeigenmarkt durchsetzen konnte, soll jetzt ein weiterer Versuch gestartet werden.
Dabei möchte Apple mit Snap und Pinterest kooperieren. Dem Wall Street Journal zufolge sollen die Verhandlungen Anfang 2018 begonnen haben. Schon im vergangenen Jahr haben die beteiligten Unternehmen Interesse an einem gemeinsamen Werbenetzwerk gezeigt.
Das Werbenetzwerk soll dann dafür sorgen, dass personalisierte Anzeigen in den verschiedenen Apps eingeblendet werden. Anschließend teilt der Konzern aus Cupertino den durch die Werbung erwirtschafteten Umsatz unter den teilnehmenden Anbietern auf.
Aktuell wird das Geschäft der mobilen Werbung hauptsächlich von Google und Facebook bestimmt. Apple hatte vor acht Jahren mit "iAd" einen Service gestartet, welcher den Verkauf von In-App-Anzeigen auf dem iPhone sowie iPad ermöglicht hat. Der Dienst wurde allerdings im Jahr 2016 eingestellt, da viele Kunden die Preise als zu hoch angesehen haben.
Siehe auch:
- Viele IT-Konzerne erwirtschaften heute viel Umsatz über Smartphone-Werbung
- Apple plant einen neuen Versuch im Anzeigenmarkt nach dem Scheitern 2010
- Apple möchte mit Snap und Pinterest für ein gemeinsames Werbenetzwerk kooperieren
- Verhandlungen für das Netzwerk sollen Anfang 2018 begonnen haben
- Das Werbenetzwerk wird personalisierte Anzeigen in verschiedenen Apps einblenden
- Apple teilt den durch Werbung erwirtschafteten Umsatz unter den Anbietern auf
- Apple konzentrierte sich bisher auf Werbeanzeigen im eigenen App Store
- Es bleibt unklar, wie Nutzerdaten im zukünftigen Werbenetzwerk geteilt werden
- Apples vorheriger Werbedienst "iAd" wurde 2016 wegen hoher Preise eingestellt
Das Werbenetzwerk soll dann dafür sorgen, dass personalisierte Anzeigen in den verschiedenen Apps eingeblendet werden. Anschließend teilt der Konzern aus Cupertino den durch die Werbung erwirtschafteten Umsatz unter den teilnehmenden Anbietern auf.
Nutzerdaten werden gesammelt
Bislang hatte sich Apple nur auf den Verkauf von Werbeanzeigen im eigenen App Store konzentriert. Drittanbieter können ihre Werbung bei unterschiedlichen Suchbegriffen einblenden lassen. Hierfür sammelt Apple Informationen wie zum Beispiel den Namen oder die Adresse des Nutzers. Zudem werden die App-Aktivität und das Downloadverhalten analysiert. Es bleibt unklar, inwiefern diese Daten unter den Anbietern des zukünftigen Werbenetzwerks geteilt werden. Ein offizielles Statement von Apple gibt es noch nicht.Aktuell wird das Geschäft der mobilen Werbung hauptsächlich von Google und Facebook bestimmt. Apple hatte vor acht Jahren mit "iAd" einen Service gestartet, welcher den Verkauf von In-App-Anzeigen auf dem iPhone sowie iPad ermöglicht hat. Der Dienst wurde allerdings im Jahr 2016 eingestellt, da viele Kunden die Preise als zu hoch angesehen haben.
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