Amazon-Chef will jetzt jährlich 1 Milliarde Dollar in Raumfahrt stecken
Wenn es um das Vermögen von Milliardären geht, nimmt so mancher an, dass sich solche Beträge ohnehin nie sinnvoll ausgeben lassen. Das trifft aber nur zu, wenn man es mit klassischem Konsum versucht. Amazon-Chef Jeff Bezos beispielsweise ist durchaus auch angetreten, um das Gegenteil zu belegen.
Das enorme Wachstum des von ihm gegründeten Handelskonzerns machte das Unternehmen inzwischen nicht nur zu einer der wertvollsten Firmen der Welt. Durch die Aktien-Beteiligung an Amazon kletterte das Privatvermögen des Gründers auch auf rechnerische 127 Milliarden Dollar. Und Bezos will auf keinen Fall auf diesem Betrag sitzenbleiben.
Wie er bei seinem Besuch beim deutschen Axel Springer-Konzern erklärte, wolle er zukünftig eine Milliarde Dollar an Aktienwerten in flüssiges Kapital umwandeln. Und dieses Geld soll dann in Amazons zweites Unternehmen - Blue Origin - investiert werden. Die Firma arbeitet seit Jahren an einem neuen System für den Start von Raumfahrzeugen, mit dem Flüge ins All letztlich wesentlich billiger werden sollen.
Diese jährliche Bereitstellung neuer Mittel für das Raumfahrtunternehmen will Bezos über möglichst viele Jahre aufrechterhalten. Denn seine Tätigkeit bei Blue Origin bezeichnete er als die wichtigste Arbeit, die er derzeit tut. Hier gehe es keineswegs einfach um ein Hobby-Projekt, weil sich der Amazon-Gründer selbst für die Raumfahrt begeistert. Vielmehr sieht er in der Weiterentwicklung dieses Sektors einen Schlüssel für die Zukunft der gesamten menschlichen Gesellschaft.
"Das Sonnensystem kann leicht auch eine Billion Menschen verkraften", erklärte er. Denn außerhalb der Erde stehen nicht nur enorme Mengen an Energie sondern auch massenhaft sonstige Ressourcen zur Verfügung. "Und wenn wir eine Billion Menschen sind, werden wir jederzeit auch tausend Einsteins und tausend Mozarts haben", führte er aus.
Wie er bei seinem Besuch beim deutschen Axel Springer-Konzern erklärte, wolle er zukünftig eine Milliarde Dollar an Aktienwerten in flüssiges Kapital umwandeln. Und dieses Geld soll dann in Amazons zweites Unternehmen - Blue Origin - investiert werden. Die Firma arbeitet seit Jahren an einem neuen System für den Start von Raumfahrzeugen, mit dem Flüge ins All letztlich wesentlich billiger werden sollen.
Diese jährliche Bereitstellung neuer Mittel für das Raumfahrtunternehmen will Bezos über möglichst viele Jahre aufrechterhalten. Denn seine Tätigkeit bei Blue Origin bezeichnete er als die wichtigste Arbeit, die er derzeit tut. Hier gehe es keineswegs einfach um ein Hobby-Projekt, weil sich der Amazon-Gründer selbst für die Raumfahrt begeistert. Vielmehr sieht er in der Weiterentwicklung dieses Sektors einen Schlüssel für die Zukunft der gesamten menschlichen Gesellschaft.
Alles eine Frage der Energie
"Ich will nicht, dass die Enkel meiner Enkel irgendwann in einer Zivilisation der Stasis leben", so Bezos. Letztlich lasse sich die Entwicklung der Menschheit darauf eingrenzen, wie die Frage der Energieversorgung gelöst wird. Hier gibt es nach Ansicht des Amazon-Gründers zwei Optionen (wenn man berücksichtigt, dass der Energieverbrauch allein auf der Erde einfach nicht grenzenlos steigen darf): Entweder man fährt alles auf ein Minimum an Energieverbrauch zurück und es kommt zu relativem Stillstand - oder die Menschheit expandiert in den Weltraum."Das Sonnensystem kann leicht auch eine Billion Menschen verkraften", erklärte er. Denn außerhalb der Erde stehen nicht nur enorme Mengen an Energie sondern auch massenhaft sonstige Ressourcen zur Verfügung. "Und wenn wir eine Billion Menschen sind, werden wir jederzeit auch tausend Einsteins und tausend Mozarts haben", führte er aus.
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