Amazon verdoppelt Gewinn, erhöht aber dennoch Kosten für Prime
Amazon hat lange Zeit eine konsequente Wachstumsstrategie verfolgt. Das bedeutet, dass man den Gewinn geopfert hat, um auf wichtige Märkte und Geschäftsfelder expandieren zu können. Nun erntet man die Früchte dieses Ansatzes: Amazon gab nämlich bekannt, dass der Gewinn verdoppelt werden konnte.
Nicht nur Microsoft hatte in den ersten drei Monaten des Jahres ein regelrecht phänomenales Quartal zu verzeichnen, auch der Versandhändler aus Seattle konnte Zahlen vorweisen, die man als alles andere als alltäglich bezeichnen kann. Denn der Konzern von Jeff Bezos konnte seinen Gewinn erneut in Milliarden-Dollar-Höhe schrauben und von 724 Millionen auf 1,6 Milliarden Dollar steigern.
Es war nicht das erste Mal, dass man die Milliarde erreichen konnte, die Regel ist es aber auch nicht, denn es war erst das zweite Mal, dass man ein derart hohes Ergebnis verkünden konnte.
Brian Olsavsky, Finanzchef von Amazon, sagte gegenüber Analysten (via Reuters), dass man nach wie vor glaube, dass dies der "beste Deal ist, den man im Handel finden kann". Die Preiserhöhung gehe für ihn auch deshalb in Ordnung, weil sich die Anzahl der Produkte, die man per Prime besonders schnell ins Haus bekommen kann, in den vier Jahren seit der letzten Preiserhöhung verfünffacht habe.
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Es war nicht das erste Mal, dass man die Milliarde erreichen konnte, die Regel ist es aber auch nicht, denn es war erst das zweite Mal, dass man ein derart hohes Ergebnis verkünden konnte.
Versandhandel und Cloud
Der Umsatz war entsprechend ähnlich hoch, hier vermeldete man 51 Milliarden Dollar, das ist ein im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rund 43 Prozent höherer Wert. Verantwortlich für die guten Zahlen waren das boomende Kerngeschäft mit dem Versandhandel, aber auch das Cloud-Geschäft. Amazon Web Services (AWS) konnte einen 49-prozentigen Umsatz-Anstieg verzeichnen.20 Dollar für Prime mehr pro Jahr
Ein weiterer Erfolgsfaktor ist sicherlich auch Prime, der kostenpflichtige Premium-Dienst von Amazon. Dessen US-Kunden müssen sich allerdings auf eine durchaus saftige Preiserhöhung vorbereiten. Denn Prime kostet ab dem 11. Mai für Neukunden nicht länger 99 Dollar, sondern 119 Dollar.Brian Olsavsky, Finanzchef von Amazon, sagte gegenüber Analysten (via Reuters), dass man nach wie vor glaube, dass dies der "beste Deal ist, den man im Handel finden kann". Die Preiserhöhung gehe für ihn auch deshalb in Ordnung, weil sich die Anzahl der Produkte, die man per Prime besonders schnell ins Haus bekommen kann, in den vier Jahren seit der letzten Preiserhöhung verfünffacht habe.
Und bei uns?
Die Preiserhöhung gilt zunächst nur für den US-Markt, ob und wann es eine auch bei uns geben wird, ist derzeit nicht bekannt. Es ist allerdings anzunehmen, dass Prime auch bei uns früher oder später mehr kosten wird - derzeit sind es pro Jahr 69 Euro.Amazon Prime Das sind die Vorteile des Premium-Angebots Amazon Prime 30 Tage lang kostenlos testen und buchen Die täglichen Blitzangebote in der bewährten WinFuture-Übersicht
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