Kein Projekt erfolgreich: Intel stampft Abteilung für "neue Geräte" ein
Beim Chiphersteller Intel hat man wohl den Glauben daran verloren, dass die angeblich so interessanten neuen Geräte noch irgendetwas entscheidendes reißen können. Die im Jahr 2013 gegründete New Devices Group des Konzerns wird jetzt endgültig eingestampft, berichtete das US-Magazin The Information.
In der Abteilung hatten Intel-Ingenieure vor allem an Referenz-Modellen für diverse Wearables gearbeitet - die Palette reichte hier vom einfachen Fitness-Tracker bis hin zur futuristischen Datenbrille. Erstere waren schon vor geraumer Zeit eingestellt worden, letztere folgen diesem Weg spätestens jetzt. Denn obwohl einige Intel-Entwicklungen in dem Bereich durchaus positives Feedback von den Kritikern bekamen, war ihnen doch kein Erfolg vergönnt.
Die New Devices-Abteilung soll zuletzt an einer neuen Datenbrille mit der Bezeichnung Vaunt gearbeitet haben. Dabei handelte es sich um ein System, das auf den ersten Blick kaum als Elektronik-Produkt auffiel, weil die gesamte Technik in einem vergleichsweise dünnen Rahmen untergebracht wurde. Und auch die Visualisierung der Informationen für den Nutzer erfolgte für Außenstehende weitgehend unsichtbar, indem ein schwacher Laser und ein holographischer Reflektor das Bild direkt ins Auge des Nutzers schickte.
Letztlich, so hieß es, müsse man aber auch auf Grundlage der Marktdynamik bestimmte Entscheidungen treffen - und das war hier nun wohl der Fall. Denn der gesamte Wearables-Markt, in den quasi die ganze Branche enorme Hoffnungen gesteckt hat, schaffte es einfach nicht, in nennenswertem Umfang in Fahrt zu kommen. Zwar haben sich einige Produktklassen durchaus gut etabliert, einen wirklichen Boom konnte aber niemand aufbauen.
Die New Devices-Abteilung soll zuletzt an einer neuen Datenbrille mit der Bezeichnung Vaunt gearbeitet haben. Dabei handelte es sich um ein System, das auf den ersten Blick kaum als Elektronik-Produkt auffiel, weil die gesamte Technik in einem vergleichsweise dünnen Rahmen untergebracht wurde. Und auch die Visualisierung der Informationen für den Nutzer erfolgte für Außenstehende weitgehend unsichtbar, indem ein schwacher Laser und ein holographischer Reflektor das Bild direkt ins Auge des Nutzers schickte.
Wearables wurden nie mehr als Kleinkram
Seitens der PR-Abteilung Intels versucht man die Schließung der Abteilung allerdings herunterzuspielen. Man arbeite ständig an neuen Technologien und es sei auch völlig normal, dass nicht alle irgendwann die Marktreife erlangen. Und wenn man irgendwann nichts mehr von ihnen hört, bedeute das auch nicht unbedingt, dass die gesamte Technik eingestampft wurde - teils kommt sie wiederum anderen Projekten zugute.Letztlich, so hieß es, müsse man aber auch auf Grundlage der Marktdynamik bestimmte Entscheidungen treffen - und das war hier nun wohl der Fall. Denn der gesamte Wearables-Markt, in den quasi die ganze Branche enorme Hoffnungen gesteckt hat, schaffte es einfach nicht, in nennenswertem Umfang in Fahrt zu kommen. Zwar haben sich einige Produktklassen durchaus gut etabliert, einen wirklichen Boom konnte aber niemand aufbauen.
Thema:
Intels Aktienkurs in Euro
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Videos zum Thema
- Geekom IT15: Leistungsstarker Mini-PC mit Intel-AI-Chip im Test
- Geekom XT13 Pro 2025 Edition: Leise Neuauflage des Mini-PC im Test
- Nvidia RTX 5060 unter der Lupe: Mit fünf Budget-CPUs im Härtetest
- MSI Stealth A18 AI+ & Stealth 18 HX AI: RTX 5000 trifft Intel und AMD
- Geekom GT1 Mega: Mini-PC im Benchmark- und Spiele-Test
Neue Intel-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Microsoft kippt Lizenzmodell: Copilot Cowork mit Verbrauchsabrechnung
- Projekt Nova: Firefox führt neue Roadmap ein, das steckt dahinter
- "Rennen" geht weiter: Microsoft arbeitet an Fix für Zero-Day-Lücke
- Nintendo-Hack: Spielekonzern verweigert die Lösegeldzahlung
- WoW Classic Plus: Dataminer finden Hinweise auf Projekt Camelot
- Absurde Speicherpreise: PlayStation-SSD kostet so viel wie 6 Konsolen
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen