Ausfall bei DoubleClick: Der Tag an dem Google sich selbst adblockte

Don't get scroogled, Microsoft Werbung, Anti-Chrome Bildquelle: Microsoft
Googles Werbeplattform DoubleClick hatte gestern mit massiven Problemen zu kämpfen, die letztlich dazu führten, dass auf diversen Websites die von ihnen über Google ausgelieferte Werbung nicht wie üblich angezeigt werden konnte. Teilweise kam es dadurch zu Umsatzverlusten und verlängerten Ladezeiten.
Wie auf Googles Dashboard für Google Ads Nutzer eingesehen werden kann, waren mehrere Teile des DoubleClick-Werbenetzwerks gestern über Stunden nur eingeschränkt nutzbar. Betroffen waren DoubleClick for Publishers, ein System, über das Website-Betreiber Werbeplätze verkaufen und Werbekampagnen steuern und überwachen können, sowie DoubleClick Search, die Plattform zur Vermarktung von Anzeigen in der Google-Suche und anderen Suchmaschinen.

Gerade der Ausfall von DoubeClick for Publishers, welcher seit mindestens 10 Uhr US-Westküstenzeit bis mindestens 14 Uhr bestand, dürfte für die Nutzer der Plattform schwerwiegende Folgen gehabt haben. DoubleClick liefert Banner für die Anzeige auf zahllosen kommerziell betriebenen Websites aus und dient somit teilweise sogar als alleiniges Mittel zur Finanzierung der Angebote.

Google zufolge war es den Nutzern von DoubleClick for Advertisers nicht mehr möglich, die Anzeige von Werbung auf ihren Seiten zu steuern. Teilweise war es auch nicht mehr möglich, die Klicks auf Banner auf den Websites der Nutzer nachzuvollziehen, so dass sie dadurch keine Umsätze mehr generieren konnten, selbst wenn Werbung ausgeliefert wurde.

In den von Google eingerichteten Diskussionsforen zum Thema DoubleClick for Publishers war von Betroffenen Kunden zu hören, dass ihre Websites teilweise ausgebremst wurden, weil das Laden von DoubleClick-Scripts von Googles Servern nicht oder nur mit starken Verzögerungen erfolgte. Außerdem wurden Internet-Nutzer, die auf DoubleClick-Banner auf verschiedenen Websites klickten, teilweise nicht mehr zur jeweiligen Zielseite des Werbetreibenden durchgeleitet.

Google hat die Probleme mittlerweile behoben und laut seiner Status-Seite für das Google Ads-System läuft der Betrieb inzwischen wieder reibungslos. Google verdient nicht nur einen Großteil seines Umsatzes mit Online-Werbung, sondern ist auch der größte Betreiber von Werbeplattformen, über die zahllose Drittparteien Werbung auf ihren Internetseiten schalten lassen können. Fällt bei Google also ein System aus, hat dies auf einer unüberschaubaren Zahl von Websites Folgen. Werbung, E-Commerce, Zalando Werbung, E-Commerce, Zalando Zalando
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