Dell könnte mit umgedrehter Übernahme neuen Rekord-Deal starten

Logo, Dell, PC-Hersteller Bildquelle: Dell
Den Managern bei Dell ist bei der Prüfung verschiedener Optionen für die Zukunft des Unternehmens eine ziemlich ungewöhnliche Idee in den Sinn gekommen: Denkbar ist nun auch etwas, das man als umgekehrte Übernahme bezeichnen könnte - und dies würde formell zum bisher größten Deal in der Geschichte der Tech-Branche führen.
Durch die Übernahme von EMC ist Dell vor einiger Zeit in den Besitz von 80 Prozent der Anteile am Virtualisierungs-Spezialisten VMware gekommen und hat damit quasi die komplette Kontrolle über die Firma. Das könnte man nun nutzen, um Dell höchstselbst von VMware aufkaufen zu lassen, berichtet CNBC. Ein solcher Stunt würde gleich mehrere bemerkenswerte Folgen haben.

Zum einen wäre es so möglich, Dell wieder zu einem Unternehmen zu machen, das an der Börse gehandelt wird, ohne dass ein formaler Börsengang mit all seinen bürokratischen Hürden zu meistern wäre. Hinzu kommt, dass die Maßnahme ein gewaltiger Umschuldungs-Prozess wäre, bei dem Dell sich eines großen Teils der Außenstände von rund 50 Milliarden Dollar entledigen und diese an die dann neue Mutterfirma VMware umlegen könnte.


Irgendwas muss passieren

Aktuell ist nicht genau bekannt, welchen Wert Dell eigentlich hat - denn da der Computerkonzern sich im Privatbesitz befindet, lässt sich nicht ohne Weiteres ein Aktienwert errechnen. Allerdings war die Übernahme von EMC für 67 Milliarden Dollar im Jahr 2015 der bis dahin größte Deal in der Tech-Branche. Dell selbst übertrifft diesen Wert bei weitem, so dass ein Verkauf an die eigene Tochtergesellschaft erneut einen neuen Rekordwert darstellen würde.

Klar ist seit einiger Zeit, dass Dell etwas tun muss, um finanziell flexibler zu werden. Das wäre auch möglich, indem die aktuellen Schulden durch die Einnahmen eines normalen Börsenganges reduziert werden. Oder aber man belässt es bei diesen und übernimmt die verbleibenden Anteile von VMware, was ebenfalls günstige Auswirkungen auf die Konzernbilanzen hätte.

Wie es dazu kam:


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