Suchprofi Google sucht verzweifelt seine gestohlenen Gbikes
Die von Google auf dem Campus in Mountain View bereitgestellten Fahrräder gehen weg wie warme Semmeln. Die eigentlich nur für Google-Mitarbeiter gedachten Fahrräder werden von den Bewohnern der Kleinstadt quasi als öffentliches Verkehrsmittel betrachtet und einfach mitgenommen. In manchen Wochen sollen bis zu 250 Räder vom Campus verschwinden.
Wie Google dem Wall Street Journal gegenüber mitteilte, arbeite man an Lösungen, um entwendete Fahrräder wieder zurückzubekommen. Mittlerweile finden sich die bunten Gbikes überall in der ganzen Stadt und vor allem an Orten wie Schulen und Gaststätten. Manche der Google-Fahrräder werden aber auch aus der Stadt gebracht. So wurden etwa Exemplare der bunten Gbikes auch schon beim Burning Man Festival in der Wüste von Nevada gesichtet.
Das bunte GBike von Google
Unter manchen Bewohnern gebe es aber auch so etwas wie ein Racheverhalten dafür, dass Google die Stadt durch seine Präsenz in den letzten 15 Jahren quasi übernommen hat. So ist etwa der Fall eines Mannes bekannt, der "geliehene" Google-Fahrräder in seiner Garage hortet, um Google zu schaden. In einem anderen Fall nutzt eine Frau die Gbikes, um gegen die von Google betriebenen Buslinien zu protestieren, welche Mitarbeiter aus dem Einzugsgebiet von San Francisco zu ihrem Arbeitsplatz auf dem Campus bringen.
Mit einem neuen Team von 30 Mitarbeitern nimmt sich Google des Problems mittlerweile an. Diese haben den ganzen Tag nichts anderes zu tun, als in der Stadt abgestellte Fahrräder einzusammeln und auf den Campus zurückzubringen. An rund einem Drittel der Fahrräder wurden darüber hinaus bereits GPS-Tracker angebracht, um die Fahrräder besser orten zu können. Auch über Schlösser, die nur von Google-Mitarbeitern per Smartphone entriegelbar seien, wird mittlerweile nachgedacht.
Das bunte GBike von Google
Google zahlt, die Stadt radelt
Unter den Bewohnern von Mountain View habe sich offenbar eine Mitnahme-Mentalität entwickelt, so das WSJ. Viele Anwohner betrachteten die Gbikes mittlerweile als Allgemeingut und sähen die Mitnahme deshalb nicht als Diebstahl an.Unter manchen Bewohnern gebe es aber auch so etwas wie ein Racheverhalten dafür, dass Google die Stadt durch seine Präsenz in den letzten 15 Jahren quasi übernommen hat. So ist etwa der Fall eines Mannes bekannt, der "geliehene" Google-Fahrräder in seiner Garage hortet, um Google zu schaden. In einem anderen Fall nutzt eine Frau die Gbikes, um gegen die von Google betriebenen Buslinien zu protestieren, welche Mitarbeiter aus dem Einzugsgebiet von San Francisco zu ihrem Arbeitsplatz auf dem Campus bringen.
Mit einem neuen Team von 30 Mitarbeitern nimmt sich Google des Problems mittlerweile an. Diese haben den ganzen Tag nichts anderes zu tun, als in der Stadt abgestellte Fahrräder einzusammeln und auf den Campus zurückzubringen. An rund einem Drittel der Fahrräder wurden darüber hinaus bereits GPS-Tracker angebracht, um die Fahrräder besser orten zu können. Auch über Schlösser, die nur von Google-Mitarbeitern per Smartphone entriegelbar seien, wird mittlerweile nachgedacht.
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