Lovense Erwachsenen-Spielzeug macht ungefragt pikante Aufnahmen

Office, Porno, Büro Bildquelle: Larry Knowles (CC BY 2.0)
Nur durch einen Zufall hat ein Nutzer eines vernetzten Lovense-Sexspielzeugs entdeckt, dass die Vibrator-Kompagnon-App ohne das Wissen des Nutzers Audioaufnahmen macht. Auch wenn der Hersteller beschwichtigt, handelt es sich dabei um einen sehr pikanten Fehler.
Eine Sechs-Minuten-Audiodatei des letzten Einsatzes der Lovense Remote App erhitzt derzeit die Gemüter. Wie sich herausgestellt hat, nimmt die App bei Verwendung der App und damit des eingebundenen Sexspielzeugs auf, was in der Umgebung passiert. Bei Reddit hat der Anbieter das bereits bestätigt. Was die App dort zu hören bekommt, dürfte sich mancher sehr leicht ausmalen können - und Nutzer der Lovense-Sexspielzeug-App nicht gerade amüsant finden. Soweit bekannt ist, nimmt die App nicht ganz ohne das Wissen des Nutzers auf. Denn der muss, um die Chatfunktion und Remote-Features des Erwachsenen-Spielzeugs nutzen zu können, einmalig Zugriff auf das Mikrofon gewähren.

Achtung, Entwickler hört mit!

Dass Lovense dann aber während der Dauer der Nutzung mithört und mitschneidet, war vollkommen unbekannt. Wozu die Audio-Aufzeichung überhaupt nötig war, sagte der Entwickler bislang noch nicht.

Der Hersteller meldete sich wie folgt bei Reddit zu Wort: "Was die fragliche Sounddatei betrifft, so wurde bereits bestätigt, dass es sich hierbei um einen kleinen Fehler handelt - eine temporäre Datei, die erstellt wird, wenn jemand die Sound Control-Funktion verwendet. Ihre Sorge ist natürlich völlig verständlich. Wir versichern Ihnen jedoch, dass keine Informationen oder Daten an unsere Server gesendet werden. Diese Cache-Datei bleibt auf Ihrem Telefon, anstatt sich nach Beendigung der Sitzung selbst zu löschen. Außerdem überschreibt sich die Datei beim Erstellen selbst (es werden keine neuen Dateien erstellt)."

Die Programmierer hätten den Fehler in der Android-App bereits bestätigt und testen nun das Verhalten unter iOS. Zudem wurde ein Update angekündigt, das bereits am 10. November veröffentlicht wurde und die fraglichen Audio-Dateien automatisch löscht.


Nach Sexshop-Hack: DDoS-Erpresser in Bielefeld festgenommen Office, Porno, Büro Office, Porno, Büro Larry Knowles (CC BY 2.0)
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