AMD: Neue Mobile-Ryzens blasen Intel mit integrierter Vega-GPU weg
Bei PCs und Servern hat AMD mit seinen neuen Prozessoren bereits ordentlich Anerkennung eingefahren. Nun schickt sich das Unternehmen aber auch an, dem Marktführer Intel bei Notebooks einen ordentlichen Schuss vor den Bug zu setzen - und das könnte tatsächlich gelingen.
Das Unternehmen kündigte zwei verschiedene Mobile-Prozessoren an. In beiden arbeiten die neuen Kerne auf Basis der Zen-Architektur - allerdings in unterschiedlichen Ausführungen. Die beiden Chips werden unter den Bezeichnungen Ryzen 5 2500U und Ryzen 7 2700U vermarktet. Beide sind dabei mit jeweils vier Kernen ausgestattet. Die beiden Prozessoren arbeiten im Normalbetrieb mit Taktungen von 2 und 2,2 Gigahertz. Bei Bedarf steigern sich die Frequenzen auf 3,6 und 3,8 Gigahertz.
Der große Pluspunkt in den Chips soll allerdings die integrierte Grafikeinheit sein. Hier setzt AMD nicht auf einen einfachen GPU-Core, sondern greift gleich mal auf seine neue Vega-Architektur zurück. Während der Konkurrent Intel beispielsweise meist auf seine HD Graphics setzt, die in der 620er-Fassung mit 192 Shadereinheiten arbeitet, bringen die AMD-Prozessoren hier gleich mal 512 beziehungsweise 640 Shadereinheiten mit.
Das wird einem Gamer kaum reichen, so dass dieser weiterhin wohl eher zu einem echten Spiele-Notebook mit zusätzlichem Grafikprozessor greifen wird. Gelegenheitszocker können allerdings eine ziemlich ordentliche Grafikleistung erwarten - und dies in ihrem wesentlichen kompakteren Gerät. Denn die Wärmeentwicklung der neuen Mobile-Ryzens liegt durchaus in Bereichen, die eine Verwendung in den inzwischen sehr verbreiteten extrem flachen Notebooks ermöglichen.
Der große Pluspunkt in den Chips soll allerdings die integrierte Grafikeinheit sein. Hier setzt AMD nicht auf einen einfachen GPU-Core, sondern greift gleich mal auf seine neue Vega-Architektur zurück. Während der Konkurrent Intel beispielsweise meist auf seine HD Graphics setzt, die in der 620er-Fassung mit 192 Shadereinheiten arbeitet, bringen die AMD-Prozessoren hier gleich mal 512 beziehungsweise 640 Shadereinheiten mit.
Ryzen zieht klar an Intel vorbei
Sicherlich sind auch diese Grafikeinheiten nicht in der Lage, es mit einer echten Grafikkarte aufzunehmen. Trotzdem sind die Leistungsunterschiede dann doch erheblich. Bei 3D Mark-Benchmarks kamen die üblichen Intel-Mobilprozessoren mit der HD Graphics 620 auf rund 360 Punkte, währen der R7 2700U deutlich über der 900-Punkte-Marke lag.Das wird einem Gamer kaum reichen, so dass dieser weiterhin wohl eher zu einem echten Spiele-Notebook mit zusätzlichem Grafikprozessor greifen wird. Gelegenheitszocker können allerdings eine ziemlich ordentliche Grafikleistung erwarten - und dies in ihrem wesentlichen kompakteren Gerät. Denn die Wärmeentwicklung der neuen Mobile-Ryzens liegt durchaus in Bereichen, die eine Verwendung in den inzwischen sehr verbreiteten extrem flachen Notebooks ermöglichen.
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Christian Kahle
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