Stranger Than Heaven: Viele neue Details zum Spiel der Yakuza-Macher

Sega, Xbox und das Ryu ga Gotoku Studio haben neue Einblicke in Stranger Than Heaven geteilt und dabei auch Details zur Story und den Spielmechanikern verraten. Das neue Spiel der Yakuza-Entwickler führt Spieler erneut nach Japan, wo diese nun aber eine Geschichte erleben, die sich über fünf Jahrzehnte erstreckt.

Ausgangspunkt von Stranger Than Heaven sind zunächst einmal aber die USA. Dort lernen wir den Jungen Makoto Daito kennen, der wegen seiner japanisch-amerikanischen Wurzeln ausgegrenzt wird und nach dem Verlust seiner Eltern beschließt, die vereinigten Staaten hinter sich zu lassen und einen Neuanfang in Japan zu wagen.
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Eine Geschichte in fünf Epochen Japan

Als Makoto im Jahr 1915 als blinder Passagier die USA verlässt, wird er bereits an Bord des Schiffes von dem Schmuggler Orpheus (dargestellt von Snoop Dogg) erwischt - und kurzerhand zu seinem Partner gemacht. Auf seiner Reise begegnet Makoto zudem Yu Shinjo, ein weiterer Flüchtling mit ähnlichem Hintergrund. Zwischen den beiden entsteht eine ganz besondere Beziehung, die für die gesamte Geschichte von tiefer Freundschaft, aber auch Rivalität geprägt ist.

In Japan angekommen führt das Schicksal die beiden über einen Zeitraum von 50 Jahren in fünf unterschiedliche japanische Städte. Die erste Station ist Kokura (Fukuoka), wo sich eine der größten Gießereien der Welt befindet. 1929 wechselt der Schauplatz in die Hafenstadt Kure (Hiroshima), die maßgeblich von der Präsenz der Yakuza beeinflusst wird.

Mit dem Wechsel in das Vergnügungsviertel von Minami (Osaka) erleben Spieler, wie sich Japan 1943 inmitten des Krieges mit immer größer werdenden Spannungen konfrontiert sieht. 1951 steht der Badeort Atami (Shizuoka) im Mittelpunkt, bevor das letzte Kapitel schließlich in das Tokioter Vergnügungsviertel Shinjuku im Jahr 1965 führt.

Kämpfen und musizieren

Ähnlich wie in der Yakuza-Reihe wird auch in Stranger Than Heaven gekämpft, allerdings unterscheidet sich das Kampfsystem deutlich: Spieler steuern Makotos Körperhälften nämlich mit den vier Schultertasten ihres Gamepad getrennt voneinander und können so etwa linke und rechte Schläge, aber auch Tritte miteinander kombinieren und verschiedene Angriffe und Konter ausführen. Im neuen Video ist außerdem zu sehen, wie Makoto Messer, Hämmer und Katanas einsetzt.

Allerdings prägen nicht nur Kämpfe das Gameplay: Makoto besitzt nämlich ein ausgeprägtes musikalisches Talent und er kann überall in der Spielwelt Geräusche entdecken und diese dann als Inspiration für neue Songs nutzen. Als Beispiele werden hier der Lärm eines vorbeifahrenden Zuges, Tiergeräusche und sogar das Ächzen von Gegnern im Kampf genannt. Makoto kann sich so von einem einfachen Musiker zu einem gefeierten Star und sogar erfahrenen Veranstalter entwickeln.

Nach aktuellem Stand soll Stranger Than Heaven im Winter 2026/27 für den PC, die PlayStation 5 und Xbox Series X/S erscheinen. Das Spiel wird zur Veröffentlichung direkt im Xbox Game Pass enthalten sein.
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