Windows 95 auf einer Samsung Gear Live-Smartwatch zum Laufen gebracht
Wenn Smartwatches schon bei den Verbrauchern nicht gerade auf ein berauschendes Interesse stoßen, bieten sie doch wenigstens Technik-Fans ein neues Spielfeld zum experimentieren. So wurde nun beispielsweise Microsofts altes Betriebssystem Windows 95 auf einem solchen Gerät zum Laufen gebracht.
Der Entwickler Corbin Davenport verwendete hierfür eine Gear Live-Smartwatch des südkoreanischen Herstellers Samsung. Da diese mit einem ARM-basierten Prozessor ausgestattet ist, auf dem Windows 95 eigentlich nicht betrieben werden kann, musste ein Emulator zwischen das eigentliche System und das Microsoft-Produkt geschaltet werden.
Davenport entschied sich hier für aDosBox, den Ableger des populären Open Source-Emulators DosBox für Android-Plattformen. Im Video demonstriert er dabei sowohl den Installations-Prozess als auch den Betrieb des Systems, mit dem Microsoft Mitte der 1990er Jahre eine neue Ära für seine Plattform einleitete.
Obwohl insbesondere Emulatoren als starke Performance-Bremse bekannt sind, zeigt sich doch, dass sich Windows 95 hier auch auf der Samsung-Uhr über den Touchscreen relativ passabel bedienen lässt. Davenport fielen aber auch verschiedene Probleme auf. So stürzten einige Anwendungen schlicht ab oder wurden gar nicht erst gestartet. Die Ursache hierfür liegt in dem doch sehr begrenzten Speicher, der zur Verfügung stand. Zwar ist die Gear Live mit ihren 512 Megabyte hier deutlich üppiger ausgestattet, als die meisten PCs zur Blütezeit des Betriebssystems, doch erlaubt der Emulator es nur, eine Bruchteil dessen anzusprechen.
Davenport selbst hat auch schon verschiedene andere Anwendungen auf der Smartwatch zum Laufen bekommen, darunter den Shooter-Klassiker Doom und sowie das Spiel Minecraft PE. Windows 95 dürfte dabei die bisher komplexeste Software sein, die auf dem kleinen Display zu sehen war. Dessen 1,65 Zoll lassen solche Projekte tatsächlich nur eine experimentelle Spielerei bleiben, denn halbwegs vernünftig bedienen lässt sich über dieses keines der installierten Software-Produkte.
Der Entwickler Corbin Davenport verwendete hierfür eine Gear Live-Smartwatch des südkoreanischen Herstellers Samsung. Da diese mit einem ARM-basierten Prozessor ausgestattet ist, auf dem Windows 95 eigentlich nicht betrieben werden kann, musste ein Emulator zwischen das eigentliche System und das Microsoft-Produkt geschaltet werden.
Davenport entschied sich hier für aDosBox, den Ableger des populären Open Source-Emulators DosBox für Android-Plattformen. Im Video demonstriert er dabei sowohl den Installations-Prozess als auch den Betrieb des Systems, mit dem Microsoft Mitte der 1990er Jahre eine neue Ära für seine Plattform einleitete.
Obwohl insbesondere Emulatoren als starke Performance-Bremse bekannt sind, zeigt sich doch, dass sich Windows 95 hier auch auf der Samsung-Uhr über den Touchscreen relativ passabel bedienen lässt. Davenport fielen aber auch verschiedene Probleme auf. So stürzten einige Anwendungen schlicht ab oder wurden gar nicht erst gestartet. Die Ursache hierfür liegt in dem doch sehr begrenzten Speicher, der zur Verfügung stand. Zwar ist die Gear Live mit ihren 512 Megabyte hier deutlich üppiger ausgestattet, als die meisten PCs zur Blütezeit des Betriebssystems, doch erlaubt der Emulator es nur, eine Bruchteil dessen anzusprechen.
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