Neue Gestensteuerung für Smartphones braucht kaum Ressourcen
Eine App soll es demnächst ermöglichen, dass Smartphones auch mit Gesten gesteuert werden können. Mit der Kamera wird dabei die Hand des Nutzers aufgenommen, die mit ihren Bewegungen für die nötigen Signale sorgt, die dann für das Gerät übersetzt werden.
Entwickelt wurde die Steuerung von Informatikern an der Eidgenössisch Technischen Hochschule Zürich. Im Vergleich zu anderen Systemen, die eine Steuerung von Computern über Kameras und Bewegungen ermöglichen, soll die Software hier nur sehr geringe Ressourcen verbrauchen. Während Microsoft auf seiner rechenstarken Xbox beispielsweise stets einen Teil der Ressourcen für die Kinect reserviert, soll die App aus Zürich sich mit einen Bruchteil der Leistung und des Speichers eines Smartphones zufrieden geben.
Dabei waren natürlich Kompromisse nötig. So werten die Algorithmen beispielsweise Tiefen- oder Farbinformationen nicht aus. Die Kamera-Aufnahmen werden statt dessen auf einen einfachen Umriss reduziert, der mit Mustern einer Reihe von vorgegebenen Gesten verglichen wird. Parallel überwacht das System die Entfernung der Hand zur Kamera und lenkt den Anwender dahin, gut im Blickfeld zu bleiben.
Derzeit kann das Programm sechs verschiedene Gesten erkennen und in Befehle umsetzen. Ausprobiert haben die Züricher Forscher auch schon 16 Umrisse, was allerdings noch nicht dem theoretischen Limit der App entsprechen soll. Wichtig sei allerdings, dass die Gesten eindeutige Umrisse erzeugen. Sind verschiedene Handzeichen einander zu ähnlich, wird die Unterscheidung mit den eingeschränkten Ressourcen schwierig.
Projektleiter Otmar Hilliges ist überzeugt, dass die Technologie durchaus ihre Bereiche finden wird, in denen sie von den Nutzern auch angenommen wird. Denn sie soll die Steuerung über den Touchscreen ohnehin nur ergänzen. "Die Leute haben sich auch an die Bedienung von Computerspielen durch ihre eigenen Bewegungen gewöhnt", sagte Hilliges.
Entwickelt wurde die Steuerung von Informatikern an der Eidgenössisch Technischen Hochschule Zürich. Im Vergleich zu anderen Systemen, die eine Steuerung von Computern über Kameras und Bewegungen ermöglichen, soll die Software hier nur sehr geringe Ressourcen verbrauchen. Während Microsoft auf seiner rechenstarken Xbox beispielsweise stets einen Teil der Ressourcen für die Kinect reserviert, soll die App aus Zürich sich mit einen Bruchteil der Leistung und des Speichers eines Smartphones zufrieden geben.
Dabei waren natürlich Kompromisse nötig. So werten die Algorithmen beispielsweise Tiefen- oder Farbinformationen nicht aus. Die Kamera-Aufnahmen werden statt dessen auf einen einfachen Umriss reduziert, der mit Mustern einer Reihe von vorgegebenen Gesten verglichen wird. Parallel überwacht das System die Entfernung der Hand zur Kamera und lenkt den Anwender dahin, gut im Blickfeld zu bleiben.
Derzeit kann das Programm sechs verschiedene Gesten erkennen und in Befehle umsetzen. Ausprobiert haben die Züricher Forscher auch schon 16 Umrisse, was allerdings noch nicht dem theoretischen Limit der App entsprechen soll. Wichtig sei allerdings, dass die Gesten eindeutige Umrisse erzeugen. Sind verschiedene Handzeichen einander zu ähnlich, wird die Unterscheidung mit den eingeschränkten Ressourcen schwierig.
Projektleiter Otmar Hilliges ist überzeugt, dass die Technologie durchaus ihre Bereiche finden wird, in denen sie von den Nutzern auch angenommen wird. Denn sie soll die Steuerung über den Touchscreen ohnehin nur ergänzen. "Die Leute haben sich auch an die Bedienung von Computerspielen durch ihre eigenen Bewegungen gewöhnt", sagte Hilliges.
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