Tilt-Shift: Laowa zeigt neue Objektive für spezielle Effekte
Auf der CP+ 2026 hat Laowa die neuen 17mm F4 Zero-D in zwei Ausführungen vorgestellt: als reine Shift-Version sowie als Tilt-Shift-Variante. Die Objektive richten sich vor allem an Architektur-, Landschafts- und Produktfotografen, die Perspektivkorrekturen direkt optisch und ohne nachträgliche Softwarebearbeitung umsetzen möchten. Unsere Kollegen von ValueTech TV konnten sie sich bereits ansehen.
Angeboten werden die Objektive für Canon RF, Nikon Z, Sony E sowie die Mittelformat-Mounts Fujifilm GFX und Hasselblad XCD. Beide Versionen sind vollständig manuell konstruiert. Sie verzichten auf Autofokus und EXIF-Übertragung, was die Systemkompatibilität vereinfacht, aber mehr Routine beim Fokussieren und Justieren von Shift und Tilt erfordert. Mit einem Gewicht von rund 750 bis 800 Gramm bleiben sie für diese Objektivklasse im moderaten Bereich.
Optisch setzt Laowa auf die hauseigene "Zero Distortion"-Technologie (COD), die eine besonders geringe Verzeichnung verspricht. Damit sollen tonnen- oder kissenförmige Verzerrungen weitgehend vermieden werden, sodass in vielen Fällen keine umfangreiche digitale Korrektur nötig ist. Die Blende F4 arbeitet mit 14 Lamellen, was eine gleichmäßige Öffnung und ausgeprägte Lichtsterne bei geschlossener Blende begünstigt.
Preislich positioniert Laowa die Modelle vergleichsweise attraktiv: Die Shift-Version soll rund 1000 Euro kosten, die Tilt-Shift-Variante etwa 1250 bis 1300 Euro. Die Markteinführung ist für Mitte März angekündigt. Insgesamt bieten die neuen 17mm-Modelle eine spezialisierte, technisch konsequent umgesetzte Lösung für Fotografen, die maximale Perspektivkontrolle und geringe Verzeichnung höher gewichten als elektronische Komfortfunktionen.
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Angeboten werden die Objektive für Canon RF, Nikon Z, Sony E sowie die Mittelformat-Mounts Fujifilm GFX und Hasselblad XCD. Beide Versionen sind vollständig manuell konstruiert. Sie verzichten auf Autofokus und EXIF-Übertragung, was die Systemkompatibilität vereinfacht, aber mehr Routine beim Fokussieren und Justieren von Shift und Tilt erfordert. Mit einem Gewicht von rund 750 bis 800 Gramm bleiben sie für diese Objektivklasse im moderaten Bereich.
Optisch setzt Laowa auf die hauseigene "Zero Distortion"-Technologie (COD), die eine besonders geringe Verzeichnung verspricht. Damit sollen tonnen- oder kissenförmige Verzerrungen weitgehend vermieden werden, sodass in vielen Fällen keine umfangreiche digitale Korrektur nötig ist. Die Blende F4 arbeitet mit 14 Lamellen, was eine gleichmäßige Öffnung und ausgeprägte Lichtsterne bei geschlossener Blende begünstigt.
Vierstelliger Preis
Die Shift-Version erlaubt am Vollformat eine Verschiebung von etwa 11 Millimetern, im Mittelformat rund 8 Millimeter. Die Tilt-Shift-Variante ergänzt die Verschiebung um eine Neigefunktion zur gezielten Steuerung der Schärfeebene - ein Vorteil bei Architekturaufnahmen, aber auch für kontrollierte Schärfeführung in Landschaft und Still-Life. Dass die Objektive auch für Systeme wie die Fujifilm GFX und Hasselblad XCD verfügbar sind, erweitert den Einsatzbereich auf professionelle Mittelformat-Workflows.Preislich positioniert Laowa die Modelle vergleichsweise attraktiv: Die Shift-Version soll rund 1000 Euro kosten, die Tilt-Shift-Variante etwa 1250 bis 1300 Euro. Die Markteinführung ist für Mitte März angekündigt. Insgesamt bieten die neuen 17mm-Modelle eine spezialisierte, technisch konsequent umgesetzte Lösung für Fotografen, die maximale Perspektivkontrolle und geringe Verzeichnung höher gewichten als elektronische Komfortfunktionen.
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