TTArtisan 35mm F1.8 II: Schneller Nachfolger mit Verbesserungen
In der Welt der Fotografie ist es nicht ungewöhnlich, dass Hersteller ihre Produkte innerhalb kurzer Zeit überarbeiten, um den Anforderungen der Nutzer gerecht zu werden. Das TTArtisan 35 mm F1.8 II ist ein solches Beispiel. Knapp ein Jahr nach der Markteinführung der ersten Generation wurde das Objektiv aktualisiert. Die Kollegen von ValueTech TV haben sich die Neuerungen angesehen.
Das TTArtisan AF 35 mm f/1.8 II ist ein kompaktes und leichtes Objektiv, das für unter 200 Euro erhältlich ist. Der Hersteller hat in der kurzen Zeitspanne zwischen den zwei Generationen einige signifikante Änderungen vorgenommen. Mit einem Gewicht von nur 175 Gramm ist das neue Objektiv merklich leichter als sein Vorgänger, das 200 Gramm wog. Zudem hat sich die Länge um anderthalb Zentimeter verringert, was die Handhabung und den Transport erleichtert. Die neue tulpenförmige Streulichtblende, die im Lieferumfang enthalten ist, ersetzt das unkonventionelle Design der ersten Generation und sorgt für eine ansprechendere Optik.
Das TTArtisan 35 mm F1.8 II
Die Rückseite des Objektivs besteht aus Metall und bietet ein robustes Bajonett, während die Vorderseite mit einem 52-mm-Filtergewinde ausgestattet ist. Diese Merkmale tragen zur Langlebigkeit und Benutzerfreundlichkeit des Objektivs bei.
Die Bildqualität ist ein entscheidendes Kriterium für Fotografen, und hier zeigt das TTArtisan 35 mm F1.8 II einige Stärken sowie Schwächen. Getestet an der Fujifilm XH2s, einer 26-Megapixel-APS-C-Kamera, zeigt das Objektiv im Bildzentrum bei Offenblende nicht die beste Schärfe. Die Schärfe verbessert sich jedoch bis Blende 5.6, was bedeutet, dass Fotografen mindestens auf Blende 2.8 gehen sollten, um akzeptable Ergebnisse zu erzielen.
Eine der signifikanten Verbesserungen des TTArtisan 35 mm F1.8 II ist die Naheinstellgrenze. Die erste Generation hatte eine katastrophale Naheinstellgrenze von 60 cm, was für ein 35-mm-Objektiv unpraktisch war. Die neue Generation hat diese Grenze auf 40 cm verbessert, was einen Abbildungsmaßstab von 1:9 ermöglicht. Während das weiterhin nicht optimal ist, ist es ein Schritt in die richtige Richtung.
Der Autofokus des TTArtisan 35 mm F1.8 II wurde ebenfalls getestet, diesmal an der Nikon Z5 II. Dieses Objektiv ist nicht nur für Fujifilm-Kameras, sondern auch für Nikon erhältlich. Bei Blende 2.8 funktionierte der Autofokus recht gut, auch wenn das Objektiv selbst keine Stabilisierung hat. Dies bedeutet, dass die Stabilisierung über die Kamera bereitgestellt werden muss, was bei neueren Nikon-Modellen gut funktioniert.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das TTArtisan 35 mm F1.8 II einige positive Änderungen im Vergleich zur ersten Generation aufweist. Die Gewichts- und Größenreduktion sowie die verbesserte Naheinstellgrenze sind klare Vorteile. Die Bildqualität bleibt jedoch ein gemischtes Paket. Während die Schärfe im Bildzentrum bei höheren Blendenwerten akzeptabel ist, ist die Leistung bei Offenblende nicht zufriedenstellend.
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Das TTArtisan AF 35 mm f/1.8 II ist ein kompaktes und leichtes Objektiv, das für unter 200 Euro erhältlich ist. Der Hersteller hat in der kurzen Zeitspanne zwischen den zwei Generationen einige signifikante Änderungen vorgenommen. Mit einem Gewicht von nur 175 Gramm ist das neue Objektiv merklich leichter als sein Vorgänger, das 200 Gramm wog. Zudem hat sich die Länge um anderthalb Zentimeter verringert, was die Handhabung und den Transport erleichtert. Die neue tulpenförmige Streulichtblende, die im Lieferumfang enthalten ist, ersetzt das unkonventionelle Design der ersten Generation und sorgt für eine ansprechendere Optik.
Das TTArtisan 35 mm F1.8 II
Die Rückseite des Objektivs besteht aus Metall und bietet ein robustes Bajonett, während die Vorderseite mit einem 52-mm-Filtergewinde ausgestattet ist. Diese Merkmale tragen zur Langlebigkeit und Benutzerfreundlichkeit des Objektivs bei.
Die Bildqualität ist ein entscheidendes Kriterium für Fotografen, und hier zeigt das TTArtisan 35 mm F1.8 II einige Stärken sowie Schwächen. Getestet an der Fujifilm XH2s, einer 26-Megapixel-APS-C-Kamera, zeigt das Objektiv im Bildzentrum bei Offenblende nicht die beste Schärfe. Die Schärfe verbessert sich jedoch bis Blende 5.6, was bedeutet, dass Fotografen mindestens auf Blende 2.8 gehen sollten, um akzeptable Ergebnisse zu erzielen.
Nicht so richtig scharf
In den Ecken ist die Schärfe bei Blende 1.8 ebenfalls unzureichend. Bei Blende 2.8 verschwindet die chromatische Aberration, und die Schärfe nimmt erheblich zu. Ab Blende 4 kann das Objektiv auch für Architekturaufnahmen und ähnliche Anwendungen verwendet werden. Im Vergleich zur ersten Generation hat sich die Bildschärfe nicht signifikant verbessert. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die Vignettierung, die nach wie vor stark ausgeprägt ist. Diese kann jedoch relativ einfach im Nachgang korrigiert werden, sei es durch Software oder durch das integrierte Korrekturprofil in der Kamera.Eine der signifikanten Verbesserungen des TTArtisan 35 mm F1.8 II ist die Naheinstellgrenze. Die erste Generation hatte eine katastrophale Naheinstellgrenze von 60 cm, was für ein 35-mm-Objektiv unpraktisch war. Die neue Generation hat diese Grenze auf 40 cm verbessert, was einen Abbildungsmaßstab von 1:9 ermöglicht. Während das weiterhin nicht optimal ist, ist es ein Schritt in die richtige Richtung.
Der Autofokus des TTArtisan 35 mm F1.8 II wurde ebenfalls getestet, diesmal an der Nikon Z5 II. Dieses Objektiv ist nicht nur für Fujifilm-Kameras, sondern auch für Nikon erhältlich. Bei Blende 2.8 funktionierte der Autofokus recht gut, auch wenn das Objektiv selbst keine Stabilisierung hat. Dies bedeutet, dass die Stabilisierung über die Kamera bereitgestellt werden muss, was bei neueren Nikon-Modellen gut funktioniert.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das TTArtisan 35 mm F1.8 II einige positive Änderungen im Vergleich zur ersten Generation aufweist. Die Gewichts- und Größenreduktion sowie die verbesserte Naheinstellgrenze sind klare Vorteile. Die Bildqualität bleibt jedoch ein gemischtes Paket. Während die Schärfe im Bildzentrum bei höheren Blendenwerten akzeptabel ist, ist die Leistung bei Offenblende nicht zufriedenstellend.
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