Schnell, klein und leicht: Das Sigma 35mm F1.2 DG II Art im Test
Im Test von ValueTech TV präsentiert sich das Sigma 35mm F1.2 DG II Art als kompaktere und leichtere Weiterentwicklung seines Vorgängers. Die zweite Generation richtet sich an Nutzer spiegelloser Vollformatkameras mit Sony-E- oder L-Bajonett und kombiniert hohe Lichtstärke mit verbessertem Handling.
Das Objektiv bringt rund 750 Gramm auf die Waage, bietet eine Blende von f/1.2 mit 11 Lamellen und nutzt zwei Linearmotoren für schnellen Autofokus. Der Filterdurchmesser wurde von 82 auf 72 Millimeter reduziert, was die Transportfreundlichkeit erhöht. Bedienelemente wie klickbarer Blendenring, Lockschalter und AFL-Taste entsprechen dem Standard hochwertiger Festbrennweiten.
In der Praxis überzeugt das Sigma vor allem durch sein Bokeh: Die Unschärfe wirkt gleichmäßig und harmonisch, Blendensterne sind sauber gezeichnet. Bereits bei Offenblende liefert das Objektiv eine gute, wenn auch nicht perfekte Schärfe bis in die Ecken. Ab f/2.8 steigt die Detailtreue spürbar, bei f/4 ist die beste Gesamtschärfe erreicht. Chromatische Aberrationen, Vignettierung und Verzeichnung sind gering und meist ohne digitale Korrektur unproblematisch. Die Naheinstellgrenze ist jedoch unspektakulär, für Makroarbeiten ist das Objektiv nicht gedacht.
Fazit: Das Sigma 35mm F1.2 DG II Art bietet starke Freistellleistung, überzeugendes Bokeh und ein praxisgerechtes Design. Für Foto- und Videoanwendungen, die von Lichtstärke und ruhigem Autofokus profitieren, ist es eine attraktive Wahl - vorausgesetzt, absolute Eckenschärfe bei f/1.2 steht nicht im Vordergrund. Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
Das Objektiv bringt rund 750 Gramm auf die Waage, bietet eine Blende von f/1.2 mit 11 Lamellen und nutzt zwei Linearmotoren für schnellen Autofokus. Der Filterdurchmesser wurde von 82 auf 72 Millimeter reduziert, was die Transportfreundlichkeit erhöht. Bedienelemente wie klickbarer Blendenring, Lockschalter und AFL-Taste entsprechen dem Standard hochwertiger Festbrennweiten.
In der Praxis überzeugt das Sigma vor allem durch sein Bokeh: Die Unschärfe wirkt gleichmäßig und harmonisch, Blendensterne sind sauber gezeichnet. Bereits bei Offenblende liefert das Objektiv eine gute, wenn auch nicht perfekte Schärfe bis in die Ecken. Ab f/2.8 steigt die Detailtreue spürbar, bei f/4 ist die beste Gesamtschärfe erreicht. Chromatische Aberrationen, Vignettierung und Verzeichnung sind gering und meist ohne digitale Korrektur unproblematisch. Die Naheinstellgrenze ist jedoch unspektakulär, für Makroarbeiten ist das Objektiv nicht gedacht.
Schneller und leiser Fokus
Im Videoeinsatz punktet das Modell mit schneller, leiser Fokussierung und minimalem Focus Breathing, was es auch für professionelle Filmproduktionen interessant macht. Im Vergleich zum Vorgänger ist das neue Sigma deutlich leichter, kompakter und optisch etwas verbessert. Mit 1499 Euro liegt es unterhalb vieler Konkurrenzangebote. Kritik gibt es vor allem an der nur durchschnittlichen Offenblend-Schärfe.Fazit: Das Sigma 35mm F1.2 DG II Art bietet starke Freistellleistung, überzeugendes Bokeh und ein praxisgerechtes Design. Für Foto- und Videoanwendungen, die von Lichtstärke und ruhigem Autofokus profitieren, ist es eine attraktive Wahl - vorausgesetzt, absolute Eckenschärfe bei f/1.2 steht nicht im Vordergrund. Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
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