Samsung Galaxy Tab S10 FE im Test: Top-Design mit fataler Schwäche
Nach dem Galaxy Tab S10 Plus und S10 Ultra hat Samsung nun auch die günstigere FE-Variante veröffentlicht. Diese ist wieder in zwei Größen erhältlich und macht auch vieles richtig. Im Test zeigt unser Kollege Andrzej Tokarski aber auch eine große Schwäche beim Galaxy Tab S10 FE und S10 FE+ auf, die Interessierte vor einem Kauf unbedingt bedenken sollten.
Zur weiteren Ausstattung gehören ein Power-Button mit integriertem Fingerabdruckleser, ein Micro-SD-Slot und ein USB-C-Anschluss. Auch die Lautsprecher und die Akkulaufzeit sind mit 8,5 Stunden (S10 FE) und 9 Stunden (S10 FE+) gut.
Das Galaxy Tab S10 FE ...
... offenbart im Test ...
... eine große Schwäche
Der S-Pen-Stylus gehört weiterhin zum Lieferumfang. Im Test überzeugte der Stift durch eine niedrige Latenz, ein angenehmes Schreibgefühl und die optimierte Software.
Gute Ausstattung
Beim Blick auf das Design und die Verarbeitung kann die sogenannte "Fan Edition" überzeugen. Beide Modelle besitzen ein gut verarbeitetes Aluminiumgehäuse und sie sind nur 6 Millimeter dick. Während das S10 FE genau 500 Gramm wiegt, bringt das größere S10 FE+ 668 Gramm auf die Waage. Beide sind nach IP68 gegen Staub und Wasser geschützt, was nur sehr wenige Tablets bieten.Zur weiteren Ausstattung gehören ein Power-Button mit integriertem Fingerabdruckleser, ein Micro-SD-Slot und ein USB-C-Anschluss. Auch die Lautsprecher und die Akkulaufzeit sind mit 8,5 Stunden (S10 FE) und 9 Stunden (S10 FE+) gut.
Das Galaxy Tab S10 FE ...
... offenbart im Test ...
... eine große Schwäche
Scharfe LCDs
Samsung verbaut bei seinen Oberklasse-Tablets schon länger OLEDs, bei der Mittelklasse kommen aber weiterhin LCDs zum Einsatz. Immerhin haben diese mit 2304 x 1440 Pixeln beim 10,9 Zoll (27,69 cm) großen S10 FE und 2880 x 1800 Pixeln beim 13,1 Zoll (33,27 cm) großen S10 FE+ eine hohe Auflösung. Samsung verspricht zudem eine maximale Helligkeit von 800 Nits und eine Bildwiederholrate von 90 Hertz.Der S-Pen-Stylus gehört weiterhin zum Lieferumfang. Im Test überzeugte der Stift durch eine niedrige Latenz, ein angenehmes Schreibgefühl und die optimierte Software.
(Zu) wenig Leistung fürs Gaming
Große Schwächen offenbaren die FE-Modelle jedoch bei der intern verbauten Hardware: Der Exynos 1580 liefert zusammen mit bis zu 12 GB RAM zwar genügend Leistung für alltägliche Aufgaben, für aufwendige Spiele wie Fortnite oder Call of Duty: Warzone Mobile ist er aber deutlich zu langsam. Auch Benchmarks stellen dem Chipsatz ein schlechtes Zeugnis aus. Hier haben sowohl die Konkurrenz als auch das hauseigene Galaxy Tab S9 in derselben Preisklasse mehr zu bieten.Zukunftssichere Software
Auf dem Galaxy Tab S10 FE(+) läuft ab Werk Android 15 mit OneUI 7. Samsung verspricht sieben Jahre lang Funktions- und Sicherheitsupdates. Die Kombination des Desktop-Modus Samsung DeX mit einem der offiziellen Tastaturcover kann in vielen Fällen einen Laptop ersetzen, einen Desktop-Ersatz bekommt man wegen der fehlenden Anschlussmöglichkeit externer Monitore aber leider nicht. Mehr von Andrzej: TabletBlog.de TabletBlog auf YouTubeVerwandte Videos
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