Revolution der Lüfte: Flugzeug als Raketenstartpunkt

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Nimmt man die Flügelspannweite zum Maßstab, ist es das bisher größte Flugzeug der Welt: Vergangenes Wochenende testete das US-Unternehmen Stratolaunch Systems das Strato­launch Carrier Aircraft auf einem Rollfeld in der kalifornischen Mojave-Wüste. In Zukunft soll die Maschine als Startplattform für Raketen dienen.

In die Lüfte erhoben hat sich der Riesenflieger bislang allerdings noch nicht. Auf dem Boden konnte dieser jetzt aber zumindest eine Geschwindigkeit von 75 km/h erreichen. Der Auf­bau des Trägerflugzeugs ist ungewöhnlich, denn es setzt sich aus zwei miteinander ver­bun­de­nen Flugzeugrümpfen zusammen. Die Flügelspannweite beträgt 120 Meter. Erste Start­versuche sollen im nächsten Jahr stattfinden.

Bei dem Riesenvogel handelt es sich allerdings um kein Passagierflugzeug, sondern einen fliegenden Raketenstartpunkt. Nach den Plänen der Ingenieure soll die Maschine eine Rakete auf eine Höhe von etwa 10 Kilometern transportieren, wo diese dann per Rückstoß weiter ins All befördert wird.
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Diese Idee hatten schon deutsche Flugzeugbauer im zweiten Weltkrieg.
Aus zwei Flugzeugen eins machen und damit den grössten Lastensegler der Welt in die Luft bringen.
Nachdem das aber nicht so funktioniert hat wie man wollte hat man einfach meherere leistungsstarke Motoren an den lastensegler gebaut und somit die grösste Transportmaschine der Welt gehabt.
Russen und Amerikaner haben so etwas erst in den 1960ern auf die Reihe bekommen.

Das deutsche Ding war übrigens aus Sperrholz und hiess GIGANT.

https://de.wikipedia.org/wiki/Messerschmitt_Me_323
 
@LastFrontier: Die deutschen waren früher einfach der Zeit voraus. Das ist heut leider nicht mehr ...
 
@xerex.exe: Ob das an den vielen kostenlosen Arbeitskräften lag, die die Ideen der Wissenschaftler ohne bürokratische oder finanzielle Hürden einfach umgesetzt haben?
 
@gutenmorgen1: Ich gehe davon aus, dass das sarkastisch / ironisch gemeint ist.
 
@gutenmorgen1: An den "Kostenlosen ASrbeitskräften" lag das mit Sicherheit nicht.
Eher an einer grossartigen Ingenieursleistung.
Das Dritte Reich war in viielen Dingen um Jahrzehnte voraus.
Diesa führter auch dazu dass im Zuge der Besetzung der grösste Patentdiebstahl aller Zeiten stattfand.
Sowohl Russen als auch Amerikaner machten regelrecht Jagd auf deutsche Technologie, Techniker und Wissenschaftler.
Ohne das KnowHow der Deutschen wären die Amis heute noch nicht auf dem Mond gewesen.
Es war einmal......
 
@LastFrontier: Nehmen wir doch als Beispiel das Düsentriebwerk: Die Entwicklung fand in GB und Deutschland weitgehend parallel statt, aber während Whittle die Mittel gekürzt wurden, haben in Deutschland Zwangsarbeiter die Triebwerke für die ME-262 zusammengebaut.

Fortschritt hängt immer mit Geld zusammen und im 2. Weltkrieg gab es eben die Situation, dass die Entwicklung zum einen extrem gefördert wurde, zum anderen es aber auch problemlos möglich war diese Projekte umzusetzen, weil es Zwangsarbeiter im Überfluss gab, die die Phantasien der Wissenschaftler umgesetzt haben.
 
@gutenmorgen1: Das hatb eher was mit Krieg zu tun. Im und für den Krieg wurden schon immer technische Fortschritte forciert oder recolutionäre Dinge auf den Weg gebracht. Die eine Partei erkennt das Potenzial, die andere nicht.
Wenn es um das Töten von Menschen oder Eroberung (Raub) von Ressourcen, Gebieten geht, war der menschliche Geist schon immer besonders Erfindungsreich.
Was die Zwangsarbeit betrifft: Ganze Imperium wurden auf Zwangsarbeit (Sklaven) errichtet. Unter anderem Rom, das British Empire, Inka, May, Azteken, Ägypter; selbst die Griechen hatten Sklaven. Auch in Europa wurde die Leibeigenschaft erst im 18. Jahrundert abgeschafft.
Heutige Arbeitnehmer sind im grunde auch nur Sklaven. Nur werden sie heute bezahlt und keiner mehr gefoltert oder geprügelt oder in Ketten gelegt.
 
@gutenmorgen1: Vor dem ersten Weltkrieg haben deutsche Wissenschaftler etwa ein Drittel aller Nobelpreise abgesahnt. Also kann es nicht nur mit den Krieg zusammenhängen.
 
[re:2] LastFrontier: Und ohne Sklavenarbeit mit Kriegsgefangenen, jüdischen Menschen usw. wäre das alles auch nicht gegangen. Wer hat denn die Lagerhallen, Bunker, Tunnelsysteme, Schwerstarbeiten usw. gemacht? Deutsche Arbeiter / Arbeinehmer? Nein! Sicher nicht! Die waren doch fast alle an der Front / im Krieg.

Diese Jubelarien auf die "grossartigen Ingenieursleistungen" lassen stets leider die Realität dahinter vermissen. Und vom Zweck der "grossartigen Ingenieursleistungen" sollten wir dann auch mal schreiben. Nämlich Krieg, Zerstörung, Unterjochung anderer Staaten usw.....

Bitte die Realität nicht ausblenden!
 
@LastFrontier: Eben, eben! Die grossartigen Ingenieursleistungen, haben, wie Du nun selbst schreibst, eher was mit Krieg zu tun. Im und für den Krieg wurden schon immer technische Fortschritte forciert oder revolutionäre Dinge auf den Weg gebracht, wie Du so schön schreibst. Also kannst Du doch nicht den Krieg bei den grossartigen Ingenieursleistungen gänzlich ausblenden, wie Du das in Deinem Kommentar oben [re:2] LastFrontier so locker machst.
 
@XYBey: Das habe ich auch nicht behauptet.
Der Krieg forciert nur jegliche Leistunmgen - sprich er treibt sie voran.
 
@Kiebitz: Ich blende den Krieg eben nicht aus.
Mit lesen und verstehen habens hier einige wohl nicht so.
 
@LastFrontier: Lass´ doch solche dummen Kommentare! Wenn jemand (ich) anderer Meunung bin als Du, dann ist das eben so! Obs´Dir gefällt oder nicht. Ertrag es einfach. Sonst könnte Andere ja auch an Dich schreiben, manche hier verherrlichen "alte" Zeiten und ignorieren geschichtliche Tatsachen.

Du hast den Hintergrund dieser "grossartigen Ingenieursleistungen" eben nicht berücksichtigt. Und die der Deutschen "grossartigen Ingenieursleistungen" und wofür die in diesem Fall (WK II) gemacht wurden, schon gar nicht!

Man könnte auch mal gaaanz deutlich schreiben diese "grossartigen Ingenieursleistungen" (Du: Idee hatten schon deutsche Flugzeugbauer im zweiten Weltkrieg) wurden zur Vernichtung, Unterjochung, Versklavung, Ausbeutung anderer Völker und Staaten gemacht. Und nur! zu diesem Zweck. Egal was Du da schreibst. Das ist die Realität. Obs´Dir gefällt oder nicht.
 
@Kiebitz: Das eine hat mit dem anderen erst mal gar nichts zu tun. Auch vor 1933 war deutsche Technik führend. Von nichts kommt nun mal nichts.
Technische Entwicklungen wurden schon immer für Konflikte genutzt.
Konflikte und Kriege beschleunigen nur die Entwicklung.
Das Internet wurde übrigens auch für den Krieg entwickelt; und zwar um die Kommunikation aufrecht zu erhalten. Die Apolloraketen waren gleichzeitig auch die Waffenträger für Atomsprengköpfe.
Es gibt keine friedliche Menschheit. Dieses Hirngespinst ist ein Wunschtraum der Pazifisten oder einer menschlichen Minderheit. Und das ist so seit es die Menschen gibt und wird sich so schnell auch nicht ändern.
Wäre es anders, hätten wir keine Armut, keinen Hiunger, keine Ausbeutung, keine Unterdrückung, keine Flüchtlinge. Davon ist die Menschheit aber noch Lichtjahre entfernt.
 
@LastFrontier: Deine Meinung. Dein gutes Recht dazu. Abei ich mache Dich deswegen nicht mit ´ner dummen Bermerkung wie Du mit "...Mit lesen und verstehen habens hier einige wohl nicht so..." runter. Erkennst Du da vielleicht einen kleinen aber feinen Unterschied?
 
@Kiebitz: Sorry - aber du hast geschrieben, ich würde den Krieg ausblenden. Das stimmt nun mal nicht. Natürlich ist Krieg kacke und meistens auch sinnlos. Ändert aber nichts an der Tatsache dass Erfindungen, Technologien und Entwicklungen nun mal auch für Kriege genutzt wird.
Und wenn es darum geht andere zu töten, sitzt gerade im Krieg das Geld dafür besonders locker.
Man muss fairerweise dann aber auch Ingenieure, Techniker, Entwickler und Erfinder anprangern, die eben es ziemlich egal ist wofür ihre Erfindungen genutzt werden - Hauptsache ihr Baby kommt auf die Welt.
Die Atombombe wurde ja auch von hochintelligenten Leuten entwickelt, denen man ja eigentlich jegliche Kriegsgelüste und Massenvernichtungen absprechen sollte.
Ich weiss aber aus Erfahrung, dass jeder Kopf seinen Preis hat. Und es gibt nicht wenige, denen alles egal ist, haupotsache sie schwimmen oben auf.
Das geht schon im Sandkasten beim Kampf um die Förmchen los.
 
@Kiebitz: Du: "...Man muss fairerweise dann aber auch Ingenieure, Techniker, Entwickler und Erfinder anprangern, die eben es ziemlich egal ist wofür ihre Erfindungen genutzt werden - Hauptsache ihr Baby kommt auf die Welt...". Genau soooo ist es. Und diesbezüglich fehlte eben da oben bei Dir in [re:2] LastFrontier am 02.03.18 um 14:09 Uhr jeglicher Hinweis dazu.
 
Schlimmer, das ganze ding hier basiert auf der Arbeit von Eugen Sänger.

Wenn der jetzt unter uns weilen würde könnte er ja zu Mutti sagen:

Wir schaffen das.

Mit den heutigen mitteln würde das schon gelingen.

Aber siehe Bundeswehr, Luftwaffe (oder wie sich der Verein jetzt nennt) gar nichts geht. Jäger 90, die Hubschrauber misere, Panzer, Marine, und dieses schreckliche Transportflugzeug (da lob ich mir die Antonow), da ist nur Schrott zu finden.
 
@NY Accountant: Vielleicht sollte man aber etwas differenzieren bitte: Jäger 90, die Hubschraubermisere, Panzer, Marine, und dieses schreckliche Transportflugzeug (Airbus A400M Atlas) werden nicht von Bundeswehr, Luftwaffe (oder wie sich der Verein jetzt nennt) gebaut und entwickelt. Dies machen private Firmen wie z.B. Airbus Defence and Space oder Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH (MBB). Die Bundeswehr ist lediglich Auftraggeber mit entsprechend vorgebenden Verwendungsprofilen.
 
@NY Accountant: In den 70ern (ganz ohne Krieg) waren deutsche Ingenieure
sogar noch in der Lage den Prototyp eines Senkrechtstarters zu bauen, der
rückwärts fliegen konnte.

http://www.bredow-web.de/Triebwerke_und_Flugzeugmotore/VTOL-Flugzeug_-_Experimentalflugzeug/a_Versuchsmuster_VJ_101_C-X2.jpg

Auch wenn das Ding nie in Stückzahlen für die Luftwaffe gebaut wurde(Wg. der sog. Entspannungspolitik)....wenn man sich heute die deutsche Luftfahrtunternehmen
und ihre "Meisterleistungen" im europäischen Rahmen anguckt....könnte man echt
das kotzen kriegen.

Oder wer kennt sie nicht ?...die legendäre Minox-Kamera
Die nicht nur in jedem Spionagefilm vorkam, sondern eine beispiellose
Optik hatte
https://de.wikipedia.org/wiki/Minox

Und so ist es in vielen technologischen Bereichen.In denen Deutschland einst führend
war...und heute ein Entwicklungsland ist, das jeden Anschluss verloren hat.
 
@Selawi: Hmmm? Der Erfinder derselben war Walter Zapps. Sein Vater Karl! stammte aus dem Rheinland. ABER er selbst war jedoch in England aufgewachsen und britischer Staatsbürger. 1936 in Reval konstruierte er die Ur-Minox, das erste Modell der noch bis 2012 produzierten Minox-8x11-Serie. Die Markteinführung fand 1938 statt. In der Rigaer VEF (Valsts elektrotehnisk fabrika) wurden in der Folge 17.500 Kameras dieses Typs hergestellt. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg gründete Walter Zapp 1945 in Wetzlar mit seinem Geschäftspartner Richard Jürgens die Minox GmbH in Wetzlar / Dt.

Zu Riga: 1918-1939: Die 1. lettische Unabhängigkeit. Riga wird Hauptstadt des Landes. 1940-1944: Im 2. Weltkrieg gelangt Riga zunächst in russische (bis 1941), dann in deutsche (1941-1944) und schließlich wieder in russische Hände. Als Riga nix mit Deutschland.

Fazit der Geschichte: Der Entwickler / Erfinder der Minox Zapps war kein Deutscher. Die Entwicklung und Erstproduktion erfolgte nicht in Deutschland. Erste Herstellung erfolgte in Lettland. Kurzum: Nix mit deutscher Ingenieurleistung!
 
Mit der Spannweite hätte es bei 75 Km/h doch abheben müssen?
Das Ding ist doch garantiert federleicht. Keine Nutzlast dran. Mehr Segel- als Transportflugzeug. Die Tanks sind vermutlich auch entsprechend klein, man geht hoch und direkt wieder runter. Da müssen keine 600 Tonnen 12.000 Km weit bewegt werden.

Ich frage mich nur, was genau der Vorteil an diesem System ist? Man spart 10 Kilometer Senkrechtflug, hat also noch mindestens 90 vor sich, bis man die Atmosphäre verlassen hat.
Raketen fliegen aber nicht senkrecht, sondern in einer Art halb Parabel (Kurve), der Weg wird mit zunehmender Höhe also Länger, weil der Winkel flacher wird. Also sind es noch weit mehr als 90 Km, nur um die Atmosphäre zu verlassen, da ist man noch lange nicht am Ziel einer Satellitenumlaufbahn oder der ISS, um diese mit Ressourcen zu versorgen bspw. .
Werden durch diese 10 Kilometerersparnis bisherige Raketen plötzlich so klein und kompakt, dass man sie einfach so an ein Flugzeug hängen kann?
Bisher sind das mehrere hundert Tonnen und mehrere dutzend Meter hohe Gerätschaften.
 
@Dr. MaRV: Die Geschwindigkeit ist nebensächlich. Solange sich das Flugzeug nicht in Startkonfiguration (Klappen, Trimmung etc.) befindet und entsprechend gesteuert wird, hebt es auch nicht ab. Einfach auf's Gas treten reicht nicht. Und hier war das beim Test auch überhaupt nicht vorgesehen, daß es abhebt.
 
@starship: Das weiß ich, es ging darum das es das (vielleicht) gekonnt hätte?
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