Pawbby P1 Ultra im Test: Das bessere, selbstreinigende Katzenklo

Beim Pawbby P1 Ultra handelt es sich um ein smartes Wi-Fi-Katzenklo mit App-Anbindung. Der Hersteller verbaut im Inneren eine große Menge an Technik: Dazu gehören u.a. Infrarot- und Gewichtssensoren. Mit letzterem wird der Überlastungsschutz gewährleistet und die Katze bzw. Kater regelmäßig gewogen.

Beim Start führt das Katzenklo mehrere Selbsttests aus, um die Sicherheit eines jeden Haustieres zu gewährleisten. Bei besonderen Ereignissen erhalten die Nutzer über die App-Anbindung eine Alarmmeldung. Die Sicherheit des P1 Ultra ist vom TÜV Rheinland zertifiziert worden. Über die App können u.a. Gewichtsverläufe und Klo-Gänge protokolliert und vom Nutzer hinsichtlich Veränderungen analysiert werden. Der Hersteller hält das P1 Ultra über OTA-Updates auf dem neuesten Stand. Mit dem letzten Update wurden u.a. die Bewegungen des Katzenstreubeckens verbessert. Über die Sensoren des P1 Ultra erhält der Nutzer Benachrichtigungen, u.a. wenn der Kater das Katzenklo zu lange am Stück verwendet.
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Durch die Vorderseite im Holz-Look sieht das P1 Ultra sehr schick aus. Während die meisten anderen Katzenklos eher Schandflecken in der Umgebung sind, kann man das P1 Ultra auch mit Pflanze auf dem Dach ins Wohnzimmer stellen. Anders als manuelle Katzenklos verfügt das P1 Ultra über ein Netzteil. Kaum mit Strom versorgt, startet das Pawbby P1 Ultra. Auf dem Display werden alle möglichen Informationen, wie etwa eine sich nähernde Katze oder der Status der Selbstreinigung, angezeigt. Neben dem Bildschirm befinden sich vier Buttons zur Steuerung des Katzenklos.

14 Tage nichts zu tun

Die Oberseite des P1 Ultra kann einfach abgenommen werden. Über die Öffnung lässt sich Katzenstreu nachgegeben. Schmutzige Katzenstreu fällt in den Behälter auf der Unterseite. In den Behälter wird eine Tüte, die den Abfall auffängt, platziert. Deren Volumen ist groß genug, um bei einer erwachsenen Katze für 14 Tage auszureichen. Ein Blick aufs Display verrät: Das Katzenklo merkt, wenn man die untere Schublade öffnet, um schmutziges Katzenstreu zu entfernen. In besagte Schublade wird auch das Raumdeo, welches den typischen Katzenklo-Geruch übertünchen soll, eingebracht. Der Hersteller legt eine Anleitung bei. Diese rät dazu, das P1 Ultra zunächst ausgeschaltet aufzustellen und erst nach einer Woche in Betrieb zu nehmen. In der Zeit, in der die Katze sich an ihren neuen Thron gewöhnt, sollten die bisherigen sanitären Einrichtungen der Katze nicht abgebaut werden. Die Praxis zeigt: Gerade zu Beginn wird das Katzenklo kritisch vom Kater betrachtet.

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Um eine Verbindung mit dem Pawbby P1 Ultra herzustellen, wird jenes zunächst über Bluetooth verbunden. Über die drahtlose Verbindung werden die Router-Informationen an das Katzenklo übertragen. Leider unterstützt das P1 Ultra nur 2,4-GHz-WLAN-Netzwerke. Während der Einrichtung wird der Nutzer nach der verwendeten Katzenstreu-Art gefragt. Der Hersteller vertreibt offenbar auch eigenes Katzenstreu, welches allerdings nicht im Lieferumfang enthalten ist. Zur Einrichtung gehört auch die Angabe, ob man Katzen mit erhöhtem Pflegebedarf zu Hause hat. Dazu zählen unter anderem sehr junge Katzen, die noch keine sechs Monate alt sind. Über die App können noch einige andere Einstellungen vorgenommen werden - etwa ein verzögerter Start der Reinigung oder ein Display-Timeout.

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Neben dem Äußeren kann beim Pawbby P1 Ultra auch die Technik im Inneren überzeugen: Die vielen Sensoren und damit einher gehenden Sicherheitsfunktionen ermöglichen eine reibungslose alltägliche Verwendung. Das P1 Ultra verfügt über einen Sensor, der die Katze bei Annäherung registriert. Sich nähernde Katzen werden auch in der App angezeigt. Gerade in der ersten Zeit wird sich die Katze aber vor allem zum Beobachten nähern, aber das Katzenklo selbst nicht benutzen. Das Wi-Fi-Katzenklo ist aktuell für 499 Euro bei Otto verfügbar.

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