Objektive werden immer leichter
Neue Objektivgenerationen fallen zunehmend kompakter und leichter aus - oft bei gleicher oder sogar verbesserter Bildqualität. Hersteller wie Canon, Fujifilm, Nikon und Tamron verfolgen dabei kein einzelnes "Geheimrezept", sondern kombinieren Fortschritte in Optik, Mechanik, Rechenleistung und Konstruktion, wie die Kollegen von ValueTech TV erklären.
Auf der Fachmesse CP+ 2026 zeigte sich ein klarer Trend: Zweite Generationen sparen häufig 10 bis 20 Prozent Gewicht und Bauraum ein. Grundlage dafür sind vor allem modernisierte Linsendesigns. Neue Glasarten, optimierte Schliffe und spezialisierte Elemente ermöglichen es, mehrere klassische Linsen durch einzelne Bauteile zu ersetzen. Weniger Linsengruppen bedeuten weniger Material und kompaktere Bauformen. Gleichzeitig lassen sich Linsen heute dünner fertigen, ohne Stabilität und Alltagstauglichkeit zu gefährden - kleine Einsparungen summieren sich dabei über viele Elemente hinweg.
Auch die Mechanik trägt zur Schrumpfkur bei. Moderne Autofokus-Systeme, etwa mit Linearmotoren, lassen sich platzsparender integrieren als oft angenommen. Zusätzlich sorgen Konzepte wie "Floating Focus", bei denen mehrere Linsengruppen bewegt werden, für effizientere Bauweisen und mehr Spielraum bei der Geometrie.
Auch neue Bajonettsysteme spielen eine Rolle. Kürzere Auflagemaße und größere Durchmesser erleichtern insbesondere bei Weitwinkeln flachere und kompaktere Konstruktionen. Ergänzend optimieren Hersteller interne Strukturen, reduzieren Bauteile und setzen verstärkt auf modulare Baugruppen, was zusätzliche Gewichtsvorteile bringt.
Für Nutzer bedeutet das vor allem mehr Mobilität und oft bessere Bildqualität. Gleichzeitig hängt die Leistung moderner Objektive stärker vom Zusammenspiel mit Kamera und Software ab. Entscheidend ist die Balance: Kompakte Bauweise entsteht durch viele kleine Optimierungen - und genau dieses Zusammenspiel bestimmt letztlich die Bildqualität im Alltag.
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Auf der Fachmesse CP+ 2026 zeigte sich ein klarer Trend: Zweite Generationen sparen häufig 10 bis 20 Prozent Gewicht und Bauraum ein. Grundlage dafür sind vor allem modernisierte Linsendesigns. Neue Glasarten, optimierte Schliffe und spezialisierte Elemente ermöglichen es, mehrere klassische Linsen durch einzelne Bauteile zu ersetzen. Weniger Linsengruppen bedeuten weniger Material und kompaktere Bauformen. Gleichzeitig lassen sich Linsen heute dünner fertigen, ohne Stabilität und Alltagstauglichkeit zu gefährden - kleine Einsparungen summieren sich dabei über viele Elemente hinweg.
Auch die Mechanik trägt zur Schrumpfkur bei. Moderne Autofokus-Systeme, etwa mit Linearmotoren, lassen sich platzsparender integrieren als oft angenommen. Zusätzlich sorgen Konzepte wie "Floating Focus", bei denen mehrere Linsengruppen bewegt werden, für effizientere Bauweisen und mehr Spielraum bei der Geometrie.
Software hilft
Ein zentraler Faktor ist zudem der gezielte Einsatz digitaler Korrekturen. Hersteller entscheiden je nach Produktklasse, wie stark Software optische Fehler wie Verzeichnung oder Vignettierung ausgleichen darf. Während High-End-Objektive stärker auf optische Perfektion setzen, nutzen kompakte Modelle bewusst digitale Unterstützung, um Baugröße zu reduzieren. Die Entwicklung erfolgt dabei iterativ: Ausgangspunkt ist ein optisch möglichst sauberes Design, das schrittweise zugunsten kompakterer Bauweise angepasst wird. Grenzen bestehen allerdings bei bestimmten Fehlern wie der longitudinalen chromatischen Aberration, die weiterhin optisch korrigiert werden müssen.Auch neue Bajonettsysteme spielen eine Rolle. Kürzere Auflagemaße und größere Durchmesser erleichtern insbesondere bei Weitwinkeln flachere und kompaktere Konstruktionen. Ergänzend optimieren Hersteller interne Strukturen, reduzieren Bauteile und setzen verstärkt auf modulare Baugruppen, was zusätzliche Gewichtsvorteile bringt.
Für Nutzer bedeutet das vor allem mehr Mobilität und oft bessere Bildqualität. Gleichzeitig hängt die Leistung moderner Objektive stärker vom Zusammenspiel mit Kamera und Software ab. Entscheidend ist die Balance: Kompakte Bauweise entsteht durch viele kleine Optimierungen - und genau dieses Zusammenspiel bestimmt letztlich die Bildqualität im Alltag.
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