Fujifilm XC13-33mm OIS: Kompaktes, leichtes Kit-Zoom im Test
Das Fujifilm XC13-33mm OIS ist ein kompaktes, leichtes Kit-Zoom-Objektiv mit optischer Stabilisierung, das sich vor allem an Nutzer günstiger Fujifilm-Kameras ohne IBIS richtet. Reisefotografen und Alltagsnutzer profitieren von der geringen Größe und einer praxisnahen Stabilisierung, müssen jedoch bei Schärfe und Mikro-Kontrast Abstriche gegenüber höherwertigen Zooms und Festbrennweiten hinnehmen. Positiv fällt die kurze Naheinstellgrenze bei moderatem Kit-Preis ins Gewicht, wissen die Kollegen von ValueTech TV nach einem Test des Produkts zu berichten.
Mit 147 Gramm bleibt das Objektiv äußerst mobil und fügt sich problemlos in Jacken- oder kleine Fototaschen ein. Nach dem Verzicht auf den Power-Zoom setzt Fujifilm nun auf einen manuellen Zoommechanismus, dessen Widerstand zwischen 13 Millimetern und der Parkposition jedoch vergleichsweise gering ausfällt. Die Bedienung ist auf das Wesentliche reduziert: Ein Fokusring, keine Schalter, 49-Millimeter-Filtergewinde.
Im Praxistest liefert das Objektiv im Weitwinkel eine ordentliche Schärfe in der Bildmitte, lässt aber beim Mikro-Kontrast sichtbar nach. Auch abgeblendet steigen die Reserven nur moderat. An den Rändern zeigen sich ohne Softwarekorrekturen chromatische Aberrationen, die sich digital mindern lassen, aber ein insgesamt einfaches Gesamtbild hinterlassen. In mittleren Brennweiten erreicht das XC13-33mm solide Werte; abgeblendet auf etwa f/5.6 verbessert sich die Randleistung. Im Tele bleibt die Abbildungsqualität trotz Abblendens klar unter dem Niveau lichtstarker Alternativen.
Ein echtes Plus bietet die Naheinstellgrenze von 20 Zentimetern, die im Telebereich einen brauchbaren Abbildungsmaßstab und damit kreative Nahaufnahmen erlaubt. Das Bokeh bleibt unspektakulär, reicht für einfache Makro-ähnliche Motive aber aus. Schwächen zeigt das Objektiv bei Punktlichtquellen: Die Blendensterne wirken ausgewaschen und eignen sich weniger für anspruchsvolle Nacht- oder Architekturfotografie.
Mit 379 Euro im Einzelkauf ist das XC13-33mm angesichts leistungsstärkerer Konkurrenz nur bedingt attraktiv. Als Kit-Objektiv überzeugt es hingegen durch den geringen Aufpreis und die für Einsteiger wichtige Stabilisierung. Für Fotografen, die mehr Lichtstärke und Bildqualität verlangen, bleiben höherwertige Standard-Zooms die bessere Wahl. Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
Mit 147 Gramm bleibt das Objektiv äußerst mobil und fügt sich problemlos in Jacken- oder kleine Fototaschen ein. Nach dem Verzicht auf den Power-Zoom setzt Fujifilm nun auf einen manuellen Zoommechanismus, dessen Widerstand zwischen 13 Millimetern und der Parkposition jedoch vergleichsweise gering ausfällt. Die Bedienung ist auf das Wesentliche reduziert: Ein Fokusring, keine Schalter, 49-Millimeter-Filtergewinde.
Im Praxistest liefert das Objektiv im Weitwinkel eine ordentliche Schärfe in der Bildmitte, lässt aber beim Mikro-Kontrast sichtbar nach. Auch abgeblendet steigen die Reserven nur moderat. An den Rändern zeigen sich ohne Softwarekorrekturen chromatische Aberrationen, die sich digital mindern lassen, aber ein insgesamt einfaches Gesamtbild hinterlassen. In mittleren Brennweiten erreicht das XC13-33mm solide Werte; abgeblendet auf etwa f/5.6 verbessert sich die Randleistung. Im Tele bleibt die Abbildungsqualität trotz Abblendens klar unter dem Niveau lichtstarker Alternativen.
Ein echtes Plus bietet die Naheinstellgrenze von 20 Zentimetern, die im Telebereich einen brauchbaren Abbildungsmaßstab und damit kreative Nahaufnahmen erlaubt. Das Bokeh bleibt unspektakulär, reicht für einfache Makro-ähnliche Motive aber aus. Schwächen zeigt das Objektiv bei Punktlichtquellen: Die Blendensterne wirken ausgewaschen und eignen sich weniger für anspruchsvolle Nacht- oder Architekturfotografie.
Verlässlicher Autofokus
Der Autofokus arbeitet verlässlich, wenn auch nicht so schnell wie bei teureren Zooms. Für typische Alltagsmotive genügt die Geschwindigkeit in Kombination mit Kameras wie X-T30 III oder X-M5. Deutlich relevanter ist die optische Bildstabilisierung, die Kameras ohne IBIS spürbar unterstützt - ein Argument insbesondere für Reise- und Videonutzer.Mit 379 Euro im Einzelkauf ist das XC13-33mm angesichts leistungsstärkerer Konkurrenz nur bedingt attraktiv. Als Kit-Objektiv überzeugt es hingegen durch den geringen Aufpreis und die für Einsteiger wichtige Stabilisierung. Für Fotografen, die mehr Lichtstärke und Bildqualität verlangen, bleiben höherwertige Standard-Zooms die bessere Wahl. Mehr von ValueTech: ValueTech - Technik. Einfach. ValueTech auf YouTube
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