E-Bike online kaufen: Nicht ohne Basteleien einsatzbereit

Günstige E-Bikes gibt es derweil an jeder Online-Straßenecke. Fahrräder, die im Internet gekauft und nach Hause geliefert werden, sind meist zu 80 bis 90 % vormontiert. Nach Bestellung, Versandbestätigung und Auslieferung fehlt also noch ein Schritt: den Rest zusammenbauen. Dem Fahrrad-Karton liegt alles bei, was nötig ist, um das neue E-Bike aufzubauen. Auch bei der Anleitung geben sich die meisten Hersteller große Mühe. Tenways liefert eine bebilderte Anleitung, die jeden Schritt genau erklärt, mit. Oftmals gibt es auch Aufbau-Videos, die mit circa fünf Minuten Laufzeit gut verständlich sind. Allerdings sieht die Realität teils anders aus: Aus kurzen Online-Videos werden durchaus schon mal ein bis zwei Stunden Zeitaufwand in der Realität.
Wunsch-E-Bike aus dem Online-Shop Wunsch-E-Bike aus dem Online-Shop Wunsch-E-Bike aus dem Online-Shop
Nicht jeder möchte das online gekaufte Fahrrad selbst aufbauen. Eine Hilfestellung können Fahrradläden sein. Allerdings: Nicht jeder Fahrradladen baut Fremdfahrräder auf. Bevor man also mit dem Karton bei einem solchen auftaucht, sollte man auf jeden Fall vorher mit dem Händler telefonieren. Größtenteils hilft es, wenn der Händler die Fahrrad-Marke selbst vertreibt. Hat man sich das Okay vom Händler eingeholt, kann es losgehen. Im Anschluss wird der Fahrrad-Karton zum Shop gebracht. Alles, was übrig bleibt, ist ein paar Tage zu warten und das Fahrrad abzuholen. Selbst mit Aufbau-Gebühr kann sich der Online-Kauf oft lohnen: Nicht jeder Fahrradladen bietet dieselben Rabatte wie die Online-Präsenz eines Herstellers.

Im Falle des Tenways CGO800S hat der Aufbau 140 Euro gekostet. Dafür wird auch der Fahrrad-Karton entsorgt. Baut ein Fahrradladen das neue E-Bike auf, kann man sich sicher sein, dass jede Schraube überprüft und jedes Bauteil kontrolliert wurde. Im Anschluss kann es mit dem motorisierten Drahtesel auf Reisen gehen. Dank 250 Watt Hinterradnabenmotor ist das Tenways CGO800S flott auf flachen Straßen unterwegs. Damit man die volle Unterstützung direkt beim ersten Tritt in die Pedale bemerkt, ist ein Drehmomentsensor verbaut. Den dürfte man erst zu schätzen wissen, wenn man ein Fahrrad ohne einen Drehmomentsensor gefahren ist, weswegen es sich immer lohnt, verschiedene E-Bikes auszuprobieren. Ob Antrieb im Hinterrad, Fahrradkette oder Fahrradriemen: E-Bikes kommen mit unterschiedlichen Ausstattungen, die sich auf das Fahrgefühl auswirken, daher.

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Ob man sich das E-Bike selbst aufbaut oder eine Werkstatt beauftragt, sollte vor allem von der Einschätzung der eigenen Fähigkeiten abhängen. Die meisten Hersteller geben sich im Vorfeld große Mühe, dass der Fahrradaufbau auch zu Hause stattfinden kann. In jedem Fall empfiehlt sich Teamwork: zu zweit ist ein Fahrrad immer schneller und besser aufgebaut. Entscheidet man sich für die Do-it-yourself-Variante, bleibt der Gesamtpreis des Fahrrads günstiger, als wenn der Fahrradladen für seine Dienste entlohnt werden muss. Dennoch gilt der Grundsatz: Sicherheit geht vor. Wer sich den Aufbau nicht zutraut, sollte um Hilfe fragen. Das ist im Freundeskreis möglich - oder eben im Fahrradladen um die Ecke. Das Tenways CGO800S ist für 1.899 Euro beim Hersteller verfügbar.

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