Bell Nexus: Passagier-Drohne mit Hybridantrieb soll Staus überfliegen

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Der bekannte Hersteller Bell hat auf der CES 2019 ein neues Konzept für eine Art Flugtaxi in Form einer "Passagier-Drohne" vorgestellt, das auf den Namen "Bell Nexus" hört. Noch handelt es sich um eine Studie, doch schon im nächsten Jahr will man erstmals Flugversuche mit dem Prototypen unternehmen. Das Besondere ist hier, dass Bell sich seiner Erfahrung aus dem Bau von Helikoptern bedient, um eine mit sechs Rotoren ausgerüstete Flugmaschine zu bauen (Hexacopter), die in der Lage ist, vertikal zu starten und zu landen. Ein möglicher Abnehmer für das Bell Nexus: Der US-Fahrdienstanbieter Uber. Bell NexusBell Nexus: Helikopterhersteller baut jetzt Drohnen Das Bell Nexus ist ein fast 2,5 Tonnen schweres Konstrukt, das im Grunde aus einer Helikopter-ähnlichen Gondel im unteren Bereich und sechs sternförmig angeordneten Rotoren besteht, die vertikal unterschiedlich ausgerichtet werden können. Mit diesem Design soll die Passagier-Drohne in der Lage sein, auch mit geringem Abstand zu Hindernissen in der direkten Umgebung fast überall zu starten und zu landen. Mit einer Reichweite von fast 250 Kilometern und einer Geschwindigkeit von knapp 250 Km/h ist der Bell Nexus ausdrücklich auf Kurzstrecken zugeschnitten, soll also "Pendlerflüge" für gutbetuchte Kunden ermöglichen.

Bell NexusBell NexusBell NexusBell NexusBell NexusBell Nexus

Bell hatte den Innenraum des Nexus bereits im letzten Jahr auf der CES in Las Vegas präsentiert und setzt dabei auf die Bedienung über eine ganze Reihe von riesigen Touchscreens und eine, für die Bauart des Fluggeräts, angepasste Steuereinheit. Eine Besonderheit ist, dass in dem für vier Passagiere und einen Piloten ausgelegten Innenraum Informationen zum Flug oder auch Sehenswürdigkeiten am Boden auf die Fenster projiziert werden sollen. Außerdem will man AR-Headsets anbieten, um den Passagieren derartige Infos zur Verfügung zu stellen. Letztlich soll der Bell Nexus sogar so einfach zu steuern sein, dass selbst Piloten mit geringem Ausbildungsstand sicher damit umgehen und Passagiere befördern können.

Beim Bau arbeitet Bell rund um den Nexus mit einer Reihe bekannter Zulieferer zusammen. So stammen die Antriebe, die von dem geplanten Hybrid-System verwendet werden und diverse andere Teile von europäischen Partnern wie Safran Technologies und Thales aus Frankreich. Das per Verbrennungsmotor gespeiste, mit Elektromotoren betriebene System soll letztlich rund 600 Kilowatt liefern und so für ausreichend Vortrieb sorgen. Wann tatsächlich die ersten Bell Nexus im Regelbetrieb eingesetzt werden sollen, bleibt abzuwarten.

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ich sehe normalen Hubschrauber. Selbst wenn es jemals gebaut wird, auch dann nichts besonders. Wichtig ist nur der Preis. Hubschrauber bauen kann jeder Doof. Die Reise sollte auch kaum mehr als Busfahrt auf gleicher Strecke kosten. Wenn die das schaffem, dann kann Bell große Töne spucken. Bislang ist jedenfalls nichts zu sehen. Hubschtauber hat schon mein Opa in seiner Kindheit gesehen.
 
@yournightmare: Das größte Problem bei diesen Dingern ist doch der extreme Lärm der entsteht. Und "überall Starten und Landen" kann ich mir bei diesem Klotz auch nicht wirklich vorstellen.
Ich glaube wenn dann setzen sich irgendwann kleinere Geräte für 1 maximal 2 Personen durch. Wenn ich schon 4 Personen oder mehr befördern will, dann kann ich tatsächlich eher auf einen Helikopter zurückgreifen.. und der hat sogar eine weitaus höhere Reichweite.
 
@yournightmare: Jo, wenn ein - funktionierender - Helikopter so superbillig zusammenzuschrauben ist, dann bestelle ich jetzt einen bei dir, ich bin nämlich zu doof dafür.

Der darf dann natürlich nicht mehr als ein gutes Fahrrad kosten, ich will schließlich damit auch nur zur Arbeit und zum Einkaufen.
 
@DON666: Ich glaube aber nicht, dass sich das so billig zusammen bauen lässt. Darum hat ja nicht jeder von uns einen Hubschrauber.
Und einfach so einen normalen Hubschrauber bauen, wie hier Bell im Konzept vorstellt, da sehe ich keinen Fortschritt. Hubschrauber bauen ist ja keine Kunst. Das können Tausende Unternehmen. In dem Konteptvideo sehe ich daher erstmal absolut nichts interessantes. Senkrecht starten und landen können auch alle Hubschrauber. Preis wäre hier das Interessanteste.
 
Ich hab langsam das Gefühl wir entwickeln uns zurück, nicht im Sinne der Umsetzung unserer Ideen sondern im Sinne von "Ist das logisch was wir da tun"?

Tesla haut bestehende Technik in Massen in ein KFZ und tut so als wäre es diee Innovation, Bell baut ne Drohne in groß ohne großen Mehrwert- einfach nur weil es geht.

Ist die breite Masse so dumm geworden, dass sie sich allein von der technischen Umsetzbarkeit schon beeindrucken lässt und sich garnicht mehr die Frage stellt ob das überhaupt einen mehrwert hat oder Fortschritt ist?
 
Ich finde es wäre hilfreicher, wenn man eine solche "Drohne" etwa in der Größe baut, dass eine Möglichkeit besteht, Retttungseinsätze damit zu fliegen. Ich denke das solche "Rettungsdrohnen" dann besser in engeren Landegebieten oder auch bei Turbulentem Wetter zurecht kommen werden. Besonders wenn Kranke Transportiert werden müssen wäre es denke ich besser.
 
Dann verlagert sich der Stau eben von der Strasse in die Luft. Wo ist da der Fortschritt? Aber Cosmic7110 hat auch schon passende Worte geschrieben.
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